Letztes Update:
20200608123633

18:22
31.03.2020
Kolumbiens dem US-Magazin Forbes zufolge reichster Mann will umgerechnet 20 Millionen Dollar im Kampf gegen das Coronavirus spenden. Dies berichten kolumbianische Medien unter Berufung auf einen Brief des Unternehmers Luis Carlos Sarmiento an den Präsidenten Iván Duque. Sarmiento ist Gründer und Präsident des Finanzkonglomerats Grupo Aval y Valores, sein Vermögen schätzt Forbes auf mehr als neun Milliarden Dollar. Aus dem Brief geht auch hervor, wofür das gespendete Geld verwendet werden soll: die Versorgung der ärmsten Bevölkerung, die Anschaffung von zunächst 300.000 Testkits und Beatmungsgeräte für Patienten
Derzeit macht Kolumbien nach Informationen der Zeitung "El Tiempo" etwa 1000 Tests am Tag, was 20 pro eine Million Einwohner entspricht. Die ersten 300.000 gespendeten Kits würden die Kapazität auf mehr als 6000 pro eine Million Einwohner erhöhen. In dem südamerikanischen Land liegt die Zahl der Infizierten bei fast 800, 14 Menschen sind bislang gestorben

"Wir haben es noch nicht geschafft": Mark Rutte. Foto: Bart Maat/ANP/dpa 

18:19
31.03.2020
Die Niederlande verlängern die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bis zum 28. April. "Wir wissen, dass das viel verlangt ist, aber es ist echt nötig", so Ministerpräsident Mark Rutte in einer live-Pressekonferenz im Fernsehen. Ursprünglich sollten die vor etwa zwei Wochen verhängten Maßnahmen bis zum 6. April gelten. Erste Ergebnisse im Kampf gegen das Virus seien zu sehen. "Aber wir haben es noch nicht geschafft", warnt Rutte. Zudem soll auch der niederländische Profifußball bis zum 1. Juni stillstehen.  
In den Niederlanden sind 1039 Menschen an dem Coronavirus gestorben, 12.595 Fälle sind nachweislich registriert. Die Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass die Zahlen deutlich höher sind. Denn nur schwer Erkrankte werden getestet.