Kolumbiens dem US-Magazin Forbes zufolge reichster Mann will umgerechnet 20 Millionen Dollar im Kampf gegen das Coronavirus spenden. Dies berichten kolumbianische Medien unter Berufung auf einen Brief des Unternehmers Luis Carlos Sarmiento an den Präsidenten Iván Duque. Sarmiento ist Gründer und Präsident des Finanzkonglomerats Grupo Aval y Valores, sein Vermögen schätzt Forbes auf mehr als neun Milliarden Dollar. Aus dem Brief geht auch hervor, wofür das gespendete Geld verwendet werden soll: die Versorgung der ärmsten Bevölkerung, die Anschaffung von zunächst 300.000 Testkits und Beatmungsgeräte für Patienten.
Derzeit macht Kolumbien nach Informationen der Zeitung "El Tiempo" etwa 1000 Tests am Tag, was 20 pro eine Million Einwohner entspricht. Die ersten 300.000 gespendeten Kits würden die Kapazität auf mehr als 6000 pro eine Million Einwohner erhöhen. In dem südamerikanischen Land liegt die Zahl der Infizierten bei fast 800, 14 Menschen sind bislang gestorben.