Letztes Update:
20200608123633

05:54
31.03.2020
China meldet 48 weitere Infektionen mit der Lungenkrankheit Covid-19. Wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilt, wurden sämtliche Fälle erneut bei Menschen nachgewiesen, die nach China eingereist sind. Schon seit Wochen gibt es in der Volksrepublik fast ausschließlich nur noch solche "importierte Fälle" Nach den offiziellen Zahlen sind bislang 3305 Menschen in China dem Virus zum Opfer gefallen

Foto: Daniel Reinhardt/dpa

05:34
31.03.2020
Die psychische Belastung der Bundesbürger durch die Pandemie ist nach Ansicht von Experten in Krisenplänen noch nicht ausreichend berücksichtigt. "Die Fachleute müssen sich darauf einstellen, dass sowohl eine Welle von Gesunden kommen wird, die plötzlich Ängste hat, die behandelt werden müssen - als auch auf die Verschlechterung der Symptomatik von bereits psychisch Erkrankten", sagt die Berliner Psychiaterin Iris Hauth, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. In China hätten sich Krisentelefone als hilfreich erwiesen. Bereits psychisch erkrankte Menschen benötigten weitergehende Hilfen wie zum Beispiel Video-Sprechstunden. 
Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat bereits eine anonyme und kostenlose Corona-Hotline geschaltet. Die aktuelle Situation löse Unsicherheit und Befürchtungen aus, heißt es vom Verband. Die Hotline mit der Nummer 0800 777 22 44 sei täglich von 8 bis 20 Uhr geschaltet.

05:27
31.03.2020
Die Pandemie verschärft bei getrennt lebenden Eltern zum Teil den Streit um den Umgang mit den gemeinsamen Kindern. Mehr als 100 Anfragen verunsicherter Mütter und Väter seien allein in der vergangenen Woche eingegangen, sagt ein Sprecher des Interessenverbands Unterhalt und Familienrecht in Nürnberg. In manchen Familien sei die Corona-Krise aber auch eine Chance. Wegen der geschlossenen Kitas und Schulen teilten sich getrennt lebende Eltern die Betreuung ihrer Söhne und Töchter oft viel selbstverständlicher.