Letztes Update:
20200608123633

08:54
30.03.2020
In Deutschland sind bis zum Vormittag 59.268 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit 14.219 nachgewiesenen Fällen und 125 Toten und Bayern mit 13.263 Fällen und 110 Toten. Mindestens 472 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben

08:43
30.03.2020
Das Leben in Großbritannien dürfte sich nach Expertenangaben frühestens in etwa einem halben Jahr normalisieren. Ein zu schnelles Aufheben der Ausgangsbeschränkungen könnte eine zweite Infektionswelle auslösen, warnte Jenny Harries, die die Regierung in Medizinfragen berät, in London. "Das bedeutet aber nicht, dass wir sechs Monate lang eine komplette Ausgangssperre haben werden." Die Maßnahmen müssten regelmäßig überprüft und angepasst werden. In Großbritannien sind bereits mehr als 1200 Menschen an den Folgen der Covid-19-Lungenkrankheit gestorben, darunter mindestens zwei Ärzte.

08:33
30.03.2020
Die Polizei in Neuseeland hat wegen Verstößen gegen die seit Donnerstag geltenden strengeren Ausgangsregeln drei Menschen vorübergehend festgenommen. Die drei hätten "anhaltend" die Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus verletzt, sagt Polizeichef Mike Bush auf einer Pressekonferenz zur Entwicklung der Pandemie. Zwei der drei wurden demnach später wieder freigelassen. Ein Internet-Portal, das die Polizei am Wochenende zum Melden von Verstößen freigeschaltet hatte, stürzte derweil angesichts der Flut von Anzeigen über Corona-Partys oder Rugbyspiele ab. Gut 4200 Meldungen seien eingegangen, sagte Bush. "Wir haben das System gecrasht und wieder aufgebaut", meint er. 

08:10
30.03.2020
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund sieht Deutschland noch deutlich entfernt von Zuständen wie in Italien oder Spanien. "Wir haben zurzeit noch Intensivkapazitäten und auch reichlich Kapazitäten auf den Normalstationen", sagt die Vorsitzende Susanne Johna dem Sender SWR2. Wenn die Zahlen jedoch unvermindert weiter ansteigen sollten, dann seien auch die Kapazitäten in Deutschland irgendwann ausgeschöpft. 
Probleme sieht Johna derzeit vor allem bei Schutzkleidung. "Wir sehen dieses Problem der knappen Schutzkleidung, der knappen Atemmasken jetzt seit vier Wochen auf uns zukommen." Man habe sich darauf verlassen, dass man reichlich beliefert werde. "Leider hat das aber bisher nicht stattgefunden. Es sind sehr viele Tropfen auf den heißen Stein passiert." Die einzige Lösung sei, dass die Schutzkleidung in Deutschland produziert werde.