Letztes Update:
20220126141506

13:49
26.01.2022
Österreichs Tourismus hat auch im zweiten Corona-Jahr schwere Einbußen verzeichnet. Die Zahl der Übernachtungen brach im vergangenen Jahr gegenüber 2020 um fast 19 Prozent auf rund 80 Millionen ein, wie vorläufige Zahlen der Statistik Austria zeigen. Das war um 48 Prozent weniger als im Jahr vor der Pandemie. Damit sei die Branche um rund 50 Jahre zurückgefallen, heißt es. Zuletzt seien 1970 so wenige Übernachtungen in den Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen registriert worden, teilt das Statistikamt weiter mit. Die höchsten Rückgänge verbuchten die Bundesländer Tirol, Salzburg und Wien.
Die für den Tourismus in Österreich wichtigen deutschen Gäste reduzierten ihre Übernachtungen den Angaben zufolge um 16,6 Prozent auf 32,1 Millionen. Trotzdem wurden im zweiten Corona-Jahr mehr Übernachtungen von Deutschen gezählt als von Österreichern.

Skifahrer im Skigebiet Altenmarkt-Zauchensee. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

13:17
26.01.2022
Bei steigenden Umsätzen kämpfen die Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft mit einer zunehmend schwierigen Personalsuche. Es sei ein zentrales Problem, für die häufig mit hohem Zeitdruck angefragten Dienstleistungen die geeigneten Menschen zu finden, sagt der Präsident des Branchenverbandes BDSW, Gregor Lehnert. Bei der Arbeitsagentur sei die Zahl offener Stellen in der Branche während der Pandemie deutlich auf rund 11.400 gewachsen. 
Die Corona-Krise habe sich für die Sicherheitswirtschaft ambivalent ausgewirkt, sagt der Verbandschef. Während an Flughäfen, bei Veranstaltungen oder Ausstellungen zahlreiche Aufträge wegbrachen, kamen demnach auch neue Tätigkeiten wie in Test- und Impfzentren, Krankenhäusern und Pflegeheimen oder im Einzelhandel hinzu.