Letztes Update:
20220124132125

13:19
24.01.2022
Die Details der geplanten Priorisierung von PCR-Tests sollen «zeitnah» nach den Bund-Länder-Beratungen in einer entsprechenden Verordnung festgelegt werden. Das sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums in Berlin. "Wir werden uns auf jeden Fall bemühen, begleitend zu dem Verordnungsverfahren sehr zeitnah verlässliche und nachvollziehbare Informationen dazu zu liefern", fügt er hinzu.
Kanzler Olaf Scholz und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder beraten heute über das Thema. PCR-Tests sollen wegen der hohen Corona-Infektionszahlen und begrenzter Laborkapazitäten künftig voraussichtlich vorrangig bei Menschen aus Risikogruppen und Beschäftigten, die diese betreuen und behandeln, eingesetzt werden. Ab wann das gelten soll und wie es konkret ausgestaltet wird, ist aber noch offen.

Foto: Sebastian Kahnert/dpa

12:54
24.01.2022
Das Deutsche Fernsehkrimi-Festival in Wiesbaden wird wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie auf Mai verlegt. "Wir möchten sehr gerne das Festival als Präsenz- und Publikumsveranstaltung ermöglichen", erklärt Axel Imholz (SPD), Kulturdezernent der Stadt Wiesbaden. Da das wegen der geltenden Corona-Verordnung derzeit nicht möglich sei, soll das Festival nun vom 8. bis 15. Mai stattfinden.
Bis Anfang November 2021 konnten sich Sender und Produktionsfirmen mit aktuellen Krimiproduktionen bei dem Festival bewerben. Elf Sender haben den Angaben zufolge insgesamt 56 Fernsehkrimis eingereicht. Davon seien zehn im Finale und konkurrierten um den Deutschen Fernsehkrimi-Preis 2022. Sie sollen während des Festivals präsentiert werden.

12:16
24.01.2022
Deutsche Unternehmen zeigen sich trotz der schnellen Ausbreitung der Corona-Variante Omikron überraschend optimistisch. Der Einkaufsmanagerindex der Analysefirma IHS Markit steigt im Januar im Vergleich zum Vormonat um 4,4 auf 54,3 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit vier Monaten. Oberhalb der 50er-Marke ist mit Wachstum zu rechnen.
Die entscheidenden Impulse hierfür habe die Industrie geliefert, wo sich die Lieferkettenengpässe weiter entspannt hätten, teilt Markit mit. Allerdings seien steigende Kosten ein Grund zur Sorge.