Die Akutphase der Corona-Pandemie kann aus Sicht von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus mit einem internationalen Kraftakt in diesem Jahr beendet werden. Dazu müssten unter anderem die Impflücken in ärmeren Ländern geschlossen werden, und es müsste mehr getestet werden, sagte Tedros in Genf. Gleichzeitig warnt er vor voreiligem Optimismus. "Es wäre gefährlich anzunehmen, dass Omikron die letzte Variante war und dass wir schon in der Endphase sind."
Der Impfstoff-Mangel ist laut Tedros inzwischen überwunden. Die logistische Herausforderung bestehe jetzt darin, die Dosen in alle Länder zu bringen und dort zu verabreichen. In Afrika haben laut WHO-Chef 85 Prozent der Menschen noch keine Impfung erhalten.