Letztes Update:
20211222093328

09:32
22.12.2021
Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) schließt weitere Kontaktbeschränkungen grundsätzlich nicht aus. "Wir sind jederzeit bereit, uns mit zusätzlichen Kontaktbeschränkungen auf die neue Lage einzustellen, wenn es erforderlich ist", sagt Wissing im ARD-"Morgenmagazin". Omikron sei eine neue Herausforderung, und die Politik müsse flexibel genug sein, schnell zu reagieren. Zu Weihnachten setzt Wissing jedoch auf Eigenverantwortung: "Das muss jeder für dich selbst entscheiden." Die Messlatte sei, Kontakte, die man vermeiden kann, solle man vermeiden. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Menschen das auch verinnerlicht haben."

Foto: Michael Kappeler/dpa

09:24
22.12.2021
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus kritisiert die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern im Kampf gegen Corona als unzureichend. "Ich nehme sehr ernst, was das RKI sagt, was Herr Wieler sagt, deshalb hätte ich mir gewünscht - mehr und früher", sagt der CDU-Politiker im ARD-"Morgenmagazin". Die Maßnahmen seien bilanziert zu wenig und zu spät. Es sei unverständlich, dass man erst nach Weihnachten mit den Maßnahmen beginne. "Das hätte man ja auch vor Weihnachten machen können - wie das ja auch einige Bundesländer machen". Er teile die Ansicht nicht, dass Weihnachten nicht zwangsläufig ein Infektionstreiber sei.

08:51
22.12.2021
Die Folgen der raschen Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omikron zeigen sich in Großbritannien im Zugverkehr. In der vergangenen Woche fielen nach Angaben der Rail Delivery Group 5,2 Prozent der Züge aus, wie die BBC berichtete - der Durchschnitt liegt bei knapp 3 Prozent. 8,7 Prozent der Belegschaft ihrer Mitgliedsunternehmen seien krankgemeldet - unter anderem wegen Covid-19, heißt es von dem Branchenverband.
Die Bahngewerkschaft RMT, die zusätzlich an einigen Tagen für bessere Arbeitsbedingungen zum Streik aufgerufen hat, rechnet mit schwerwiegenden Störungen im Bahnverkehr. Auch an den Weihnachtstagen müssen sich Fahrgäste darauf einstellen, dass ihre Zugreisen nicht wie geplant verlaufen. Der Zugbetreiber LNER, der Verbindungen an der Ostküste der Insel betreibt, verringerte die Zahl seiner Verbindungen "wegen einer Zunahme der Beschäftigten in Corona-Quarantäne".