Der
Verband Bildung und Erziehung fordert angesichts des weiter andauernden Homeschoolings
pädagogische Konzepte für einen digitalen Unterricht. Es sei gut, dass "überhöhte Erwartungen" an eine baldige Rückkehr in die Klassenräume nun erst mal von der
Kultusministerkonferenz (
KMK) abgeräumt worden seien, sagt der
VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann. In einem gemeinsamem Konzept der KMK heißt es,
bis zu den Sommerferien werde kein regulärer Unterricht möglich sein - es werde stattdessen einen
Mix aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause geben. "
Dafür reicht es aber nicht, Schülern iPads zu verteilen", sagt Beckmann mit Blick auf die kürzlich beschlossenen 500 Millionen Euro als Extrahilfsgeld für bedürftige Schüler.
Man müsse ihnen auch beibringen, wie sie die Geräte adäquat einsetzen. Die Anschaffung von Laptops über das Hilfspaket könnte dem VBE-Chef zufolge aber helfen, um die digitale Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern zu Hause zu verbessern - sofern die Mittel schnell fließen.