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Foto: Bernd Thissen/dpa

17:43
26.04.2020
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund befürchtet, dass der Profifußball einen immensen Schaden erleidet, wenn nach der Unterbrechung wegen der Coronavirus-Pandemie nicht bald wieder zumindest ohne Zuschauer gespielt werden kann. "Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab", sagte der 60-Jährige in der Sendung "Wontorra - allein zu Hause" bei Sky. Watzke glaubt, dass einige Clubs in die Insolvenz gehen könnten. "Davon kann man ausgehen", sagte der BVB-Chef.
"Und jeder weiß, wenn es Insolvenzen gibt, kommen auch die sogenannten Weißen Ritter, die dann sagen, wir geben euch Geld, aber ihr müsst dafür sorgen, dass 50+1 fällt", sagte Watzke. "Man muss aufpassen, dass sich nicht jetzt Entwicklungen abspielen im Fußball, die wir nie wieder zurückgebracht kriegen. Wenn wir am 30. Juni die Saison nicht zu Ende gebracht haben, dann stehen wir vor riesigen Regressforderungen."

Die Politik wäre auf der Grundlage dieses Modells in der Lage, einen schrittweisen, nach Klassenstufen gestaffelten Zeitplan der Rückkehr von Schülern in den Präsenzunterricht vorzulegen, der es vermutlich allen Schülern ermöglicht, noch in diesem Schuljahr in die Schulen zurückzukehren. 17:24
26.04.2020

17:24
26.04.2020
Trotz Corona-Pandemie könnten nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, alle Schüler noch vor den Sommerferien wieder in die Schulen zurückkehren. Meidinger schlägt dafür ein "Schichtmodell" vor: Die Klassen werden geteilt und kommen abwechselnd für je eine Woche in die Schule und erhalten für die jeweils andere Woche Aufgaben für zu Hause. Das wäre nach Meidingers Ansicht ein praktikables Modell, das auf der einen Seite die geltenden Abstandsregelungen berücksichtigt und auf der anderen Seite verhindert, dass ganze Klassenstufen auf absehbare Zeit zu Hause bleiben müssten.