Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez stellt angesichts
hoffnungsvoller Anzeichen bei der Bekämpfung der Krise und zunehmender Ungeduld vieler Menschen eine
leichte Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in Aussicht. Ab dem
2. Mai werde es wieder möglich sein, mit den Menschen aus dem selben Haushalt das Haus zu verlassen, um
Sport zu treiben oder Spazieren zu gehen, "wenn die Entwicklung der Pandemie weiter günstig verläuft", sagt Sánchez in einer
Videobotschaft. Die
Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der persönlichen Freiheit sind
in Spanien viel weitergehender als etwa in Deutschland. Erwachsene dürfen ihre Wohnungen nur zum Supermarkt, zur Apotheke oder zur Arbeit verlassen - und, um mit dem Hund Gassi zu gehen. Sport im Freien ist verboten. Kinder unter 14 Jahren durften seit sechs Wochen überhaupt nicht mehr aus dem Haus.