Letztes Update:
20200608123633

18:12
23.04.2020
Trotz der Ausgangsbeschränkungen sind im Libanon Dutzende junge Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die wirtschaftliche Krise im Land zu protestieren. Die Demonstranten fuhren zunächst mit Autos durch die Hauptstadt Beirut, schwenkten Nationalflaggen und riefen: "Wir sind hungrig." Später protestierten zahlreiche Demonstranten auch vor der libanesischen Zentralbank, wie auf Videos in den sozialen Netzwerken zu sehen war. 

Das Land erlebt eine der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrisen seiner Geschichte. Im März erklärte das vom Staatsbankrott bedrohte Land erstmals, Staatsanleihen nicht zurückzahlen zu können. Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass die libanesische Wirtschaft in diesem Jahr um zwölf Prozent schrumpft.

Foto: Mark Lennihan/AP/dpa

17:47
23.04.2020
Im besonders heftig von der Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York haben sich den vorläufigen Ergebnissen einer ersten Antikörper-Studie zufolge bislang rund 14 Prozent der Menschen mit dem Virus infiziert. Für die Studie seien rund 3000 Menschen zufällig ausgewählt worden, so Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaates. Bei 13,9 Prozent der Getesteten im Bundesstaat und sogar rund 20 Prozent in der gleichnamigen Metropole New York seien Antikörper gefunden worden - sie seien also mit dem Virus in Berührung gekommen, selbst wenn sie nie Krankheitssymptome hatten. 
Das könnte dem Gouverneur zufolge bedeuten, dass rund 2,7 Millionen Menschen in dem Bundesstaat bereits eine Infektion überstanden haben. Cuomo betont allerdings, die Zahlen seien vorläufig und beruhten nur auf der relativ kleinen Testgruppe, die zudem nicht diejenigen beinhalte, die derzeit das Haus nicht verließen.