Letztes Update:
20200608123633

17:36
23.04.2020
In Dänemark ist das Virus erstmals in einem Asylzentrum nachgewiesen worden. Zwei Bewohner eines nicht näher genannten Zentrums seien positiv getestet worden, teilt die dänische Ausländerverwaltung nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau mit. Beide befänden sich bereits seit längerem in Dänemark. Die Verwaltung verzichtet demnach auf die Nennung des konkreten Zentrums, um zu vermeiden, dass die beiden identifiziert werden können. 
In Dänemark gibt es laut Ritzau 14 Asylzentren mit rund 2500 Asylbewerbern. Seit Beginn der Corona-Krise haben die Zentren eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um eine Virus-Ausbreitung zu verhindern. Unter anderem wurde ein Besuchsverbot erlassen, auch Gemeinschaftsbereiche wurden geschlossen.

Türkische Parlamentarier besuchen in Ankara das Anitkabir-Mausoleum des Staatsgründers Atatürk anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Großen Nationalversammlung der Türkei. Foto: AP/dpa

17:34
23.04.2020
In der Türkei hat die Zahl der Infizierten die 100.000-Marke durchbrochen. Das teilt das türkische Gesundheitsministerium auf seiner Internetseite mit. Innerhalb von 24 Stunden sei die Zahl der Menschen mit einer Infektion um 3116 auf 101.790 gestiegen. Auch bei den Toten gebe es eine Erhöhung - innerhalb eines Tages seien 115 Menschen gestorben, heißt es. Damit steige die Gesamtzahl auf 2491.     
Im Land gilt seit Mittwoch eine Ausgangssperre, die am Sonntag um Mitternacht enden soll. Supermärkte blieben heute halbtags geöffnet, auch am Freitag soll es morgens noch Einkaufsmöglichkeiten geben. Die türkische Regierung hat bisher darauf verzichtet, landesweite, längere Ausgehverbote zu verhängen, um die bereits angeschlagene Wirtschaft nicht weiter zu beeinträchtigen.