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20220302125544

Leichtere Corona-Regeln bei Einreisen nach Deutschland

12:55
02.03.2022
Für Urlaubsrückkehrer aus dem Ausland wird die Einreise nach Deutschland leichter. Von diesem Donnerstag an sollen vorerst keine Staaten mehr als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen wie Quarantänepflichten bei der Einreise ausgewiesen sein, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Hintergrund sind auch ab Donnerstag greifende Änderungen der Einreiseverordnung. Als Hochrisikogebiete sollen demnach künftig nur noch Gebiete eingestuft werden, in denen Varianten mit „besorgniserregenderen Eigenschaften“ grassieren als die hierzulande dominierende Omikron-Variante.

Das Bundesgesundheitsministerium betonte am Mittwoch, dass für alle Einreisen nach Deutschland aber weiterhin die 3G-Regel gelte: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Test haben. Diese Nachweispflicht gilt künftig ab dem Alter von zwölf statt ab sechs Jahren, wie die neue Einreiseverordnung vorsieht. Das RKI weist auf seiner Internetseite außerdem darauf hin, dass sich die Einstufung von Risikogebieten weiterhin kurzfristig ändern könne. Bis Mittwoch standen rund 60 Staaten auf der RKI-Liste. Sie sollen ab Donnerstag, 0.00 Uhr, nicht mehr als Hochrisikogebiete gelten.

Jean-Pierre Fellmer

Gesundheitsminister diskutieren über Impfstatus der Ukrainer

11:35
02.03.2022
Flüchtlinge aus der Ukraine können ab sofort rund 40 internationale Fernzüge nutzen, um aus Polen, Österreich und Tschechien nach Deutschland zu fahren. Die europäischen Bahnen hätten ihr Angebot entsprechend ausgeweitet, wie die Deutsche Bahn am Mittwoch mitteilte. Neu ist die Zusammenarbeit mit den Bahnen in Tschechien und Österreich. Damit sind nun Fahrten über die drei genannten Länder bis Berlin, Dresden, Nürnberg und München ohne Fahrkarte möglich.

Für die Weiterfahrt in Deutschlands gibt es der Deutschen Bahn zufolge das kostenlose „helpukraine“-Ticket, das Flüchtlinge aus der Ukraine in allen DB-Reisezentren und DB-Agenturen erhalten können. Es gilt für die Fahrt im Fern- und Nahverkehr zu jedem Zielbahnhof in ganz Deutschland, aber auch bei Fahrten mit dem ICE, dem TGV oder dem Thalys nach Dänemark, Belgien, Frankreich sowie in Zügen nach Österreich, Luxemburg, in die Niederlande und in die Schweiz und in Eurocityzügen nach Italien über den Brenner. 

Jean-Pierre Fellmer

Impftempo wird langsamer - Rund 100 000 Dosen am Dienstag gespritzt

09:27
02.03.2022
Das Tempo beim Impfen gegen das Coronavirus lässt in Deutschland weiter nach. Am Dienstag wurden 104 000 Impfdosen verabreicht, wie am Mittwoch aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor geht. Am Dienstag vor einer Woche waren es noch rund 150 000 Dosen.

Mittlerweile haben 75,5 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,8 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 57,1 Prozent (47,5 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,3 Prozent (63,5 Millionen).

Jean-Pierre Fellmer