Letztes Update:
20220302182304

RKI registriert 186 406 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1171,9

08:18
02.03.2022
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1171,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1213,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1278,9 (Vormonat: 1227,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 186 406 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 8.59 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 209 052 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Jean-Pierre Fellmer

Mehr Grundschüler mit starkem Übergewicht im ersten Corona-Jahr

06:10
02.03.2022
Im ersten Corona-Jahr sind in Niedersachsen weit mehr Grundschüler wegen starken Übergewichts ärztlich behandelt worden als vor der Pandemie. Kamen im Jahr 2019 noch 16,2 Adipositas-Neuerkrankungen auf 1000 Behandlungsfälle bei den Fünf- bis Neunjährigen, waren es im Jahr danach 19,7 Adipositas-Erkrankungen. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK-Gesundheit für Niedersachsen hervor. Untersucht wurden anonymisierte Abrechnungsdaten von rund 71 000 minderjährigen Versicherten.

Lockdown, Homeschooling und der damit verbundene Ausfall sportlicher Aktivitäten hätten den Kindern und Jugendlichen insbesondere in ihrer körperlichen Entwicklung geschadet, sagte DAK-Landeschef Dirk Vennekold. Der Krankenkassenchef forderte von der Landesregierung in Hannover mehr Engagement für die Kinder- und Jugendgesundheit, um die in der Pandemie entstandenen Defizite auszugleichen. 

Jean-Pierre Fellmer