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Zwei Jahre nach erstem Corona-Fall: 7465 Menschen in Niedersachsen gestorben

14:30
01.03.2022
7465 Menschen sind in Niedersachsen seit dem Bekanntwerden des ersten Corona-Falls vor zwei Jahren im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. 93 Prozent der Gestorbenen seien älter als 60 Jahre gewesen, der überwiegende Teil davon über 80 Jahre. 0,3 Prozent der Gestorbenen waren demnach jünger als 35 Jahre. Das Risiko schwerer Verläufe bis hin zum Tod sei seit Beginn der Pandemie eindeutig an das Alter gekoppelt.

Michael Rabba

Minister Tonne: Testpflicht an Kitas wohl nur bis 20. März

12:48
01.03.2022
Die Mitte Februar eingeführte Corona-Testpflicht an Niedersachsens Kitas könnte schon in knapp drei Wochen beendet sein. Sie läuft zunächst bis zum 20. März. „Unser Ziel ist, danach auch in diesem Bereich zu Lockerungen zu kommen und die Testpflicht an den Kitas wieder aufzuheben“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ, Dienstag). „Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir dann wieder zu freiwilligen Tests übergehen“, erklärte der SPD-Politiker. Seit dem 15. Februar brauchen Kinder ab drei Jahren für den Kita-Besuch dreimal wöchentlich einen negativen Corona-Test.

Am 21. März soll auch die Maskenpflicht an den Grundschulen fallen; an den weiterführenden Schulen aber erst ab 2. Mai. „Die Testungen und die Maskenpflicht werden schrittweise zurückgefahren. Dann kommen die Osterferien und im Anschluss halt noch mal eine Sicherheitsphase von acht Tagen“, so der Minister, und: „Aber ganz ehrlich: Nach zwei Jahren werden wir diese acht Tage auch noch miteinander wuppen, wenn danach die Perspektive ist, Normalität einziehen zu lassen.“

Jan-Felix Jasch

Erstmals Corona-Verfahren am Bundesverwaltungsgericht

12:23
01.03.2022
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird sich in diesem Jahr erstmals mit der Rechtmäßigkeit von Corona-Maßnahmen zum Infektionsschutz beschäftigen. Dabei geht es um Verfahren aus Sachsen und Bayern, die sich gegen die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen und die Schließung von Gastronomiebetrieben sowie Sportstätten richten. Das sagte Vizepräsident Andreas Korbmacher am Dienstag. Die beiden Verfahren sind aber noch nicht terminiert. Zudem erwartet das höchste deutsche Verwaltungsgericht eine Welle von Verfahren zur Umsetzbarkeit von Windparks.

Die Zahl der neuen Verfahren am Bundesverwaltungsgericht sank im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr erneut. Im vergangenen Geschäftsjahr waren 1083 Verfahren anhängig, das waren 6,6 Prozent weniger als 2020. Revisionsverfahren dauerten durchschnittlich gut elf Monate. Die Klageverfahren, über die das Bundesverwaltungsgericht als erste Instanz urteilte, dauerten im Schnitt etwa ein Jahr.

Jan-Felix Jasch