Letztes Update:
20220109081002

Das war am Samstag, 8. Januar, wichtig

18:54
08.01.2022
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es 752 neue Corona-Infektionen - 655 in Bremen und 97 in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit. In Bremen ist ein weiterer Mensch an oder in Folge einer Covis-19-Infektion gestorben - die Zahl der insgesamt seit Pandemiebeginn Verstorbenen steigt damit auf 605 - 466 in Bremen und 139 in Bremerhaven.
  • Die Inzidenz in Bremen beträgt 1100,4 und in Bremerhaven 696,6.
  • Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Bremen beträgt 15,18, hier gilt aktuell die Corona-Warnstufe 3.
  • In Bremerhaven beträgt die Hospitalisierungsinzidenz 4,40, dort gilt die Warnstufe 2.
  • Die Zahl der Genesenen steigt in Bremen um 347 auf 36.924 und in Bremerhaven um 21 auf 8274. 
  • Das Coronavirus breitet sich in Niedersachsen weiter aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen stieg am Samstag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) auf 269,3. Am Freitag hatte der Wert bei 239,8 gelegen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen stieg um 4605. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona starben, erhöhte sich um 25.
Deutschland und die Welt: 
  • In der Debatte über eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona kann sich der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann unter bestimmten Bedingungen eine altersabhängige Regelung vorstellen
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen starken Anstieg der Zahl der binnen 24 Stunden übermittelten Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche gemeldet. Der Wert wurde am Samstagmorgen mit 55.889 angegeben, in der Woche davor waren es 26.392 erfasste Neuinfektionen. 

Michael Rabba

IOC-Chef Bach verspricht: Olympia-Quarantäne in angemessenem Hotel

18:27
08.01.2022
 Trotz der sich weiter verschärfenden Coronavirus-Pandemie hat IOC-Chef Thomas Bach eine Absage der Olympischen Winterspiele in Peking erneut „definitiv“ ausgeschlossen. „Die Corona-Politik in China ist eine Null-Covid-Politik, das heißt, sie ist sehr, sehr strikt und streng. Das sieht man immer wieder“, sagte Bach im Interview der „Welt am Sonntag“. Der 68 Jahre alte Chef der Internationalen Olympischen Komitees verwies auf die strikten Quarantäne-Bedingungen in China für eine große Anzahl von Menschen, auch wenn es nur eine geringe Anzahl von Infizierten gebe, um so jeden Ausbruch möglichst sofort einzudämmen.

Die zuletzt auch von deutschen Sportlern geäußerte Kritik an den Bedingungen in Peking wollte Bach nicht gelten lassen. „Ich glaube nicht, dass sich die Bedenken gegen die Herangehensweise insgesamt gerichtet haben, sondern weil die Umsetzung einiger Bestimmungen bei diesen Testwettkämpfen nicht funktioniert hat. Es wurde teilweise übers Ziel hinausgeschossen, und es wurden auch noch nicht alle Protokolle für die Spiele angewandt, sondern strengere Regeln. Das ist von uns adressiert worden. Die kritisierten Maßnahmen werden korrigiert“, erklärte der Sportfunktionär.

Niemand, der einen positiven Test abgegeben habe, aber asymptomatisch sei, müsse in ein Krankenhaus, sondern könne in einem angemessenen Hotel seine Quarantäne absolvieren, sagte Bach. Die Maßnahmen seien zwar einerseits strikter als in Tokio, wo die Impfrate innerhalb der Olympia-Blase bei knapp 90 Prozent gelegen habe, doch der Umgang innerhalb des geschlossenen Zirkels werde diesmal unbeschwerter sein.

Michael Rabba

Freiwillige impfen Crewmitglieder von Kreuzfahrtschiff gegen Corona

18:06
08.01.2022
Freiwillige haben im Hamburger Hafen zahlreiche Besatzungsmitglieder des Kreuzfahrtschiffes „Aidaprima“ gegen das Coronavirus geimpft. Wie viele Dosen verabreicht wurden, konnte ein Sprecher der Seemannsmission Kiel am Samstagmittag zunächst nicht sagen. Im Vorfeld hieß es von den Organisatoren, dass ungefähr 140 Menschen im Kreuzfahrtterminal Steinwerder geimpft werden sollten.

Seeleute mit einem Impfschutz zu versorgen, ist nach Angaben der Seemannsmission wegen ihrer Mobilität eine große Herausforderung. Seit November habe man daher mehr als 4000 Seeleute geimpft, darunter auch Hunderte Crewmitglieder von Kreuzfahrtschiffen. Zuletzt waren immer wieder Corona-Fälle an Bord von Kreuzfahrtschiffen bekanntgeworden. Betroffen waren sowohl die Crews als auch Reisende.

Michael Rabba