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20220101101638

Nächster Höchstwert: Italien meldet 144.000 Neuinfektionen

18:10
31.12.2021
In Italien hat die Zahl an Corona-Infektionen einen weiteren Rekordwert erreicht. Das Gesundheitsministerium meldete am Silvestertag mehr als 144.000 neue Covid-Fälle. Tags zuvor waren es noch knapp 127.000, am Mittwoch 98.000. Den Angaben zufolge starben binnen 24 Stunden 155 Menschen mit Corona - einer weniger als am Donnerstag.

Bis Mitte Dezember hatten sich in Italien den offiziellen Angaben zufolge weniger als 30.000 Einwohner pro Tag infiziert. An den Feiertagen stiegen die Zahlen sprunghaft an - auch, weil mit 1,15 Millionen Tests so viele gemacht wurden wie noch nie.

Wegen der Ausbreitung des Virus und der Omikron-Variante beschloss die Regierung diese Woche neue Maßnahmen. Vom 10. Januar an gilt in Hotels, Kongresszentren, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, in Skiliften und auf Festen die 2G-Regel - man muss also geimpft oder genesen sein.

Vor einem Jahr befand sich das Land im Lockdown, obwohl teilweise nur ein Sechstel so viele Menschen infiziert waren wie heute. Allerdings starben damals an manchen Tagen mehr als 500 Menschen.

Bastian Angenendt

651 neue Corona-Fälle im Land Bremen - neuer Inzidenz-Höchstwert in der Stadt Bremen

16:57
31.12.2021
Das Bremer Gesundheitsressort hat am Freitag 651 neue Corona-Fälle im Land Bremen gemeldet. 572 Neuinfektionen entfallen auf die Stadtgemeinde Bremen, in Bremerhaven wurden 79 neue Fälle registriert. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremen auf 437,0 - so hoch wie noch nie seit Beginn der Pandemie. In Bremerhaven steigt der Inzidenzwert auf 231,6.

In der Stadtgemeinde Bremen werden derzeit 88 Corona-Patienten stationär versorgt. 21 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 15 werden beatmet. In Bremerhaven werden zwölf Infizierte in Krankenhäusern betreut, zwei Patienten liegen auf der Intensivstation und müssen beatmet werden.

Das Ressort weist daraufhin, dass wegen der Feiertage weniger getestet wird und dass es zu Meldeverzögerungen und nachträglichen Korrekturen der Zahlen kommen kann.

Bastian Angenendt