Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes bieten insbesondere Chat-Gruppen eine Plattform zur kontinuierlichen Radikalisierung und zur Übernahme von Verschwörungstheorien und extremistischen Ideologien. Einige Protestierende lehnten staatliche Vorgaben ab und verhielten sich unkooperativ gegenüber der Polizei. Beispielsweise würden Versammlungsauflagen missachtet und Demos nicht angemeldet.
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Verfassungsschutzpräsident Witthaut betonte zudem, dass die Zahl der Demonstranten im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gering sei. Die Sicherheitsbehörden beobachteten jedoch genau, „ob sich Teile der Protestbewegung zu einer Form von Extremismus eigener Art weiter radikalisieren“, erklärte er.