Letztes Update:
20211229160537

Inzidenz in Bremen sinkt auf 302,8 - 334 Neuinfektionen

15:32
29.12.2021
Im Land Bremen gibt es 394 neue Corona-Infektionen - 334 in Bremen und 60 in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 47.169 - 38.464 in Bremen und 8.705 in Bremerhaven. Aus Bremen wurden zudem zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet, die Gesamtzahl stieg auf 456. 

Die Inzidenz in Bremen beträgt 302,8 (Vortag: 316,4) und in Bremerhaven 161,2 (Vortag: 134,7). Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Bremen beträgt 9,71, hier gilt aktuell die Corona-Warnstufe 2. Ab Donnerstag gilt Warnstufe 3. In Bremerhaven beträgt die Hospitalisierungsinzidenz 3,52, dort gilt aktuell die Warnstufe 3.

Da aufgrund der Feiertage zum einen weniger Testungen durchgeführt wurden und das Gesundheitsressort zum anderen feiertagsbedingt mit Meldeverzögerungen rechnet, könne es in den kommenden Tagen zu Fallzahlsteigerungen oder zu Korrekturen der Fallzahlen kommen.

Denise Frommeyer

Niederlande warnen vor Einkaufsfahrten nach Deutschland

15:17
29.12.2021
Der niederländische Gesundheitsminister Hugo de Jonge hat seine Landsleute aufgerufen, angesichts der Corona-Pandemie vorerst nicht mehr zum Einkaufen nach Deutschland oder Belgien zu fahren. „Wenn es in den Niederlanden unvernünftig ist, durch die Einkaufsstraßen zu gehen, dann ist es das auch in Antwerpen oder Aachen“, sagte De Jonge am Mittwoch nach Angaben der Nachrichtenagentur ANP. „Ich rufe Sie dringend auf: Bleiben Sie zu Hause.“

In den Niederlanden ist noch bis mindestens zum 14. Januar ein Lockdown in Kraft, mit dem die Verbreitung der stark ansteckenden Omikron-Variante gebremst werden soll. Geschäfte, Gaststätten, Schulen, Kultur- und Sporteinrichtungen sind geschlossen. Ausnahmen gelten für Supermärkte oder Apotheken. Seit Dienstag gilt Omikron in den Niederlanden offiziell als die dominante Variante des Coronavirus.

Um dem Lockdown zu entgehen und Geschäfte sowie Restaurants wenigstens unter 2G-Bedingungen aufsuchen zu können, sind in den vergangenen Tagen viele Niederländer in Städte der Nachbarländer gereist. Die niederländische Bahn riet am Mittwoch davon ab, Züge in Richtung Belgien zu benutzen. Sie seien oft so überfüllt, dass es unmöglich sei, den erforderlichen Mindestabstand einzuhalten. 

Denise Frommeyer