Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat bei den Corona-Impfungen für 5- bis 11-jährige Kinder um Geduld gebeten. „Bei der großen Zahl der Kinder in diesem Alter ist es nicht möglich, alle in wenigen Tagen oder Wochen zu impfen“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Es könnten auch nur so viele Termine vergeben werden, wie Impfstoff verfügbar sei.
Bei der Entscheidung der Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen, würde sich Tschentscher von der Ständigen Impfkommission leiten lassen. „Ich würde mich immer nach den aktuellen Empfehlungen aufgrund objektiver Daten richten.“
Tschentscher zeigte aber auch Verständnis für die Bedenken vieler Eltern. „Es sind ja auch viele Kinderärztinnen und -ärzte zurückhaltend.“ Hamburg mache hier keinen Druck und habe Kinder und Jugendliche bislang von den 2G-Regeln ausgenommen. Tschentscher betonte aber auch: „Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Eltern, denen es sehr wichtig ist, dass auch ihre Kinder durch eine Impfung vor Corona geschützt werden.“