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Wiener Neujahrskonzert wegen Omikron vor kleinerem Publikum

19:44
27.12.2021
Wegen kurzfristiger neuer Corona-Beschränkungen in Österreich ist die Zuschauerzahl für das Wiener Neujahrskonzert auf 1000 reduziert worden. Den 700 Kartenbesitzern, die deshalb diesmal leer ausgehen, werden Plätze für das nächste Konzert am 1. Januar 2023 reserviert, wie die Wiener Philharmoniker am Montag mitteilten.

Wegen kurzfristiger neuer Corona-Beschränkungen in Österreich ist die Zuschauerzahl für das Wiener Neujahrskonzert auf 1000 reduziert worden. Den 700 Kartenbesitzern, die deshalb diesmal leer ausgehen, werden Plätze für das nächste Konzert am 1. Januar 2023 reserviert, wie die Wiener Philharmoniker am Montag mitteilten. Dieselben Beschränkungen und Ersatz-Regeln gelten für die öffentliche Generalprobe am Donnerstag und das Silvesterkonzert am Freitag, bei denen das gleiche Programm wie am Samstag erklingt.

Vorige Woche hatte die Regierung neue Regeln für Veranstaltungen verkündet, die am Montag zum Schutz gegen die ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus in Kraft traten. Bei mehr als 1000 Zuschauern sind nun nicht nur eine vollständige Grundimmunisierung und ein negativer PCR-Test (2G plus) nötig, sondern auch eine Auffrischungsimpfung. Um auch nicht geboosterten Musikliebhabern den Besuch des Konzertes unter der Leitung des Dirigenten Daniel Barenboim zu ermöglichen, verkleinerten die Veranstalter das Publikum. Bis zu 1000 Zuschauern reicht nämlich ein 2G plus-Nachweis.

Auch ohne Corona-Zertifikat lassen sich die Wiener Walzer, Polkas und Märsche von zu Hause aus verfolgen. Die Veranstaltung wird in mehr als 90 Ländern im Fernsehen übertragen.

Denise Frommeyer

Niedersachsen: Hunderte demonstrieren gegen Corona-Beschränkungen

19:28
27.12.2021
Mehrere Hundert Menschen sind am Montagabend an verschiedenen Orten in Niedersachsen gegen Corona-Maßnahmen auf die Straßen gegangen. In Wolfsburg versammelten sich rund 800 Personen. Die Polizei informierte, „dass durch Versammlungsteilnehmer mehrfach Kinder und Kinderwagen nach vorne in die erste Reihe unmittelbar vor die Polizeikräfte geschoben wurden, offensichtlich, um vermeintlich bevorstehende polizeiliche Maßnahmen zu verhindern.“ Ansonsten sei es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen. Etwa 100 weitere Menschen versammelten sich am Abend, um der Gestorbenen der Pandemie zu gedenken. Sie zündeten Kerzen am Rathaus an.

In Hameln versammelten sich rund 400 Bürgerinnen und Bürger, wie die Polizei mitteilte. In Holzminden trafen sich etwa 150 Personen, in Bad Pyrmont rund 100, in Bad Münder etwa 20 und in Coppenbrügge ungefähr 40. An den Rathäusern stellten die Menschen Kerzen ab. Die Versammlungen seien friedlich verlaufen, Abstände seien eingehalten worden. Wegen eines Krankheitsfalls führten eigentlich wegen der Versammlung eingesetzte Polizisten in Hameln Reanimationsmaßnahmen durch.

In Alfeld (Landkreis Hildesheim) trafen sich ebenfalls Menschen zu einem sogenannten Spaziergang. Die Polizei bezifferte die Zahl der Teilnehmer „auf einen höheren zweistelligen Bereich“.

Denise Frommeyer