Letztes Update:
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Berliner Abgeordnetenhaus beschließt epidemische Lage

20:33
21.12.2021
Als gesetzliche Grundlage für weitere Corona-Maßnahmen hat das Berliner Abgeordnetenhaus eine epidemische Lage beschlossen. Für einen entsprechenden Antrag des Senats stimmten am Dienstag die Koalitionsfraktionen von SPD, Grünen und Linken sowie die CDU. Die AfD votierte dagegen, die FDP enthielt sich. Der Senat kann nun zum Beispiel neue Beschränkungen beschließen, falls die Infektionslage das erfordert.

Die neue Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) hatte zuvor im Plenum deutlich gemacht, dass damit wegen der Omikron-Variante des Coronavirus durchaus zu rechnen ist - womöglich noch vor Weihnachten. „Omikron verändert fast alles, was wir über die Pandemie bisher gehört haben“, sagte sie.

dpa

EU-Behörde: Noch keine Klarheit über möglichen Omikron-Impfstoff

20:08
21.12.2021
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA weiß noch nicht, ob die Corona-Impfstoffe zum Schutz vor der Omikron-Variante angepasst werden müssen. Verlässliche Daten fehlten noch, erklärte EMA-Chefin Emer Cooke am Dienstag in Amsterdam. Sollte es nötig sein, sei man darauf vorbereitet. „Wir müssen nicht von vorne beginnen.“ Ein angepasster Impfstoff müsse sich nicht unbedingt stark von den bisherigen unterscheiden. Die EMA prüft bereits Daten zur Omikron-Variante und der Wirkung von Impfstoffen.

Durch die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante sei die Lage in Europa besorgniserregend, sagte die EMA-Chefin. „Aber mit fünf Impfstoffen und sechs Medikamenten sind wir heute in einer viel stärkeren Position als noch vor einem Jahr.“ Keines der Medikamente sei ein „Zaubermittel“, aber sie seien wichtige Instrumente im Kampf gegen Covid-19.

Vor genau einem Jahr hatte die EMA den Weg freigemacht für den ersten Corona-Impfstoff der Hersteller Pfizer und Biontech. Inzwischen würden in der EU jeden Monat 300 Millionen Dosen Impfstoffe produziert.

dpa

Lage bei Covid-Verlegungen nach Norddeutschland entspannt sich

19:52
21.12.2021
Die Lage bei Verlegungen von Covid-Patienten nach Norddeutschland hat sich in den vergangenen Tagen entspannt. Bislang seien 67 Menschen aus anderen Bundesländern nach Norddeutschland gekommen, teilte das Innenministerium in Niedersachsen am Dienstag auf dpa-Anfrage mit. Vor rund zehn Tagen wurde die Zahl von 68 Covid-Verlegungen angegeben. Diese Zahlen können sich jedoch in kurzer Zeit ändern, etwa wenn Menschen kurzfristig doch in ihrem Bundesland bleiben können.

Niedersachsen hat laut Ministerium bislang 32 Menschen aufgenommen, Schleswig-Holstein 19, Hamburg sieben, Bremen fünf und Mecklenburg-Vorpommern vier. 25 Menschen kamen aus Sachsen in den Norden, 23 aus Thüringen sowie 19 aus Bayern. Derzeit komme die Nachfrage meist aus Thüringen.

Niedersachsen bildet gemeinsam mit Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das sogenannte Kleeblatt Nord, um sich bei Engpässen unter den Bundesländern gegenseitig zu helfen. In mehreren deutschen Bundesländern sind Krankenhäuser wegen vieler Corona-Patienten stark belastet und müssen andere Regionen um Hilfe bitten.

dpa