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RKI registriert 16.086 Neuinfektionen - Inzidenz bei 316,0

05:13
20.12.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach längerer Abwärtstendenz erstmals wieder im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 316,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 315,4 gelegen, vor einer Woche bei 389,2 (Vormonat: 386,5).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 16.086 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.53 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 21.743 Ansteckungen gewesen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der besonders ansteckenden Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 119 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 116 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.809.622 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,10 (Donnerstag: 5,17) an. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 5.801.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 108.352.

Saskia Hassink

Kapitel

Sonntag, 19. Dezember

Das war am Sonntag, 19. Dezember, wichtig

18:55
19.12.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Sieben-Tages-Inzidenz für die Stadt Bremen ist weiter gestiegen. Sie lag am Sonntag bei 296,5 (Vortag: 281,7). Das teilt das Gesundheitsressort mit. Insgesamt wurden aus Bremen und Bremerhaven 238 Neuinfektionen gemeldet. 
  • Die Sieben-Tages-Inzidenz für Niedersachsen gab das Land am Sonntag mit 173,8 nach 174,1 am Vortag an. So viele Menschen pro 100 000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Coronavirus an. 
  • Gegen Teile der sogenannten Weihnachtsruhe in Niedersachsen wird juristisch vorgegangen. „Wir unterstützen einen Veranstaltungsbetrieb aus der Nähe von Aurich bei einem Normenkontrollantrag gegen das Tanzverbot zu Weihnachten und Silvester“, sagte der Geschäftsführer des niedersächsischen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Rainer Balke.
Deutschland und die Welt: 
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 315,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 321,8 gelegen.
  • Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schließt einen harten Lockdown vor Weihnachten aus. Das sagte er dem "Bericht aus Berlin" am Sonntag. Der neue Corona-Expertenrat der Bundesregierung sieht hingegen „Handlungsbedarf“ bereits für die kommenden Tage. „Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens sind vorzubereiten, insbesondere gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen“, heißt es in einer Stellungnahme. 
  • Nach falschen Aussagen der Kabarettistin Lisa Fitz zu Impftoten in der SWR-Comedy-Sendung „Spätschicht“ hat der Südwestrundfunk Fehler eingeräumt und die Folge offline genommen. Fitz sprach in der Sendung, die am vorvergangenen Freitagabend im SWR ausgestrahlt worden war, von EU-weit 5000 Corona-Impftoten. 
  • In den Niederlanden gilt wegen der Omikron-Variante des Coronavirus ein neuer strenger Lockdown. Seit Sonntag um 5 Uhr müssen fast alle Geschäfte sowie Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure geschlossen bleiben. Ausgenommen sind nur Läden wie Supermärkte und Apotheken, die für die Versorgung wichtig sind. Jeder Haushalt darf nun in der Regel nur noch zwei Gäste empfangen. 
  • Auch Dänemark hat große Teile des öffentlichen Lebens wieder heruntergefahren. Seit Sonntag um 8 Uhr müssen Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Sportstätten geschlossen bleiben. Restaurants dürfen nur nach den Vorgaben der Regierung abends nur noch bis 23 Uhr öffnen.
  • Großbritannien wird an diesem Montag wieder als Virusvariantengebiet eingestuft. Die Regelung soll um Mitternacht in Kraft treten. Die hoch ansteckende Omikron-Mutante ist dort zur dominierenden Variante des Coronavirus geworden. Auch in Irland ist die Mutante dominierend. 

Denise Frommeyer