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Mehrere Tausend demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen in Nürnberg

13:02
19.12.2021
Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Nürnberg gegen die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern demonstriert. „Denkpflicht statt Impflicht“ und „Nein zur Impfpflicht“, hieß es unter anderem auf Plakaten der Demonstrierenden. Es gebe einen starken Zulauf, sagte ein Polizeisprecher. Zum Teil seien die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch überregional angereist. Eine genau Zahl konnte er zunächst nicht nennen.

Für den frühen Nachmittag hat außerdem die AfD in Bayern eine Kundgebung in der Innenstadt geplant, zu der auch die Fraktionsspitze im Bundestag, Alice Weidel und Tino Chrupalla, erwartet wurden. Linke Gruppen hatten zu Gegendemonstrationen aufgerufen und zogen unter lauten Rufen durch die Stadt.

Denise Frommeyer

Infektionsgeschehen stagniert in Niedersachsen

12:53
19.12.2021
In Niedersachsen hat sich das Corona-Infektionsgeschehen am Wochenende kaum verändert. Der Hospitalisierungsindex sank am Sonntag auf 5,8 nach 5,9 am Vortag. Er beschreibt, wie viele Covid-19-Patientinnen und -Patienten pro
100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Kliniken gekommen sind. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken verringerte sich innerhalb eines Tages von 10,7 auf 10,4 Prozent. Das geht aus Zahlen hervor, die das Land im Internet veröffentlicht.

Die Sieben-Tages-Inzidenz für Niedersachsen gab das Land am Sonntag mit 173,8 nach 174,1 am Vortag an. So viele Menschen pro 100 000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Coronavirus an. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden am Sonntag für Niedersachsen 1676 Neuinfektionen und fünf weitere Covid-19-Tote registriert. Im Bundesland Bremen stieg die Sieben-Tages-Inzidenz nach den RKI-Zahlen geringfügig auf 264,9 nach 263,5 am Samstag. In Bremen wurde wie schon am Samstag kein weiterer Todesfall gemeldet.

Denise Frommeyer

Englands Fußball kämpft mit Omikron-Variante - Montag Krisentreffen

12:23
19.12.2021
Wenige Tage vor dem wie ein Nationalheiligtum behandelten Boxing Day ringt die englische Premier League mit den Auswirkungen der Omikron-Variante. Nachdem das Coronavirus am Wochenende zu etlichen Spielabsagen führte, kommen die Club-Chefs an diesem Montag zu einem Krisentreffen zusammen. „Weihnachten in Gefahr?“, fragte am Sonntag die Boulevardzeitung „Daily Mail“ auf ihrer Internetseite angesichts der bedrohlichen Lage im gesamten Land. Traditionell wird in England am 26. Dezember Fußball gespielt.

Nur vier von zehn angesetzten Partien des 18. Spieltages sollten am Wochenende gespielt werden. Leeds United gegen den FC Arsenal, Wolverhampton Wanderers gegen den FC Chelsea, Newcastle United gegen Manchester City und Tottenham Hotspur gegen den FC Liverpool. Bereits am vorangegangenen Spieltag waren drei Begegnungen abgesagt worden.

Die Impfquote unter den Premier-League-Profis ist bei weitem nicht so hoch wie in anderen europäischen Ligen, bis zum vergangenen Monat waren 31 Prozent noch nicht gegen das Virus geschützt. Liverpools Trainer Jürgen Klopp sagte am Wochenende deutlich, dass die Impfung für ihn bei künftigen Transfers eine Rolle spiele.

„Wenn ein Spieler überhaupt nicht geimpft ist, ist er eine ständige Bedrohung für uns alle“, sagte der frühere Bundesliga-Trainer laut britischen Medien, darunter auch der „Guardian“. „Er will keine Bedrohung sein. (...) Aber er ist eine.“ Deshalb wäre es sehr kompliziert, die Abläufe zu organisieren. Der 54-Jährige bestätigte keine laufenden Transferverhandlungen, über das Corona-Thema habe er aber nachgedacht. „Und ja, es hätte definitiv einen Einfluss.“ Der FC Liverpool hatte am vergangenen Donnerstagmorgen trotz sehr hoher Impfquote drei Spieler mit positiven Corona-Tests gemeldet.

Denise Frommeyer