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RKI registriert 29 348 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 315,4

07:22
19.12.2021
 Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 315,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 321,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 390,9 (Vormonat: 372,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29 348 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.35 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 32 646 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 180 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 132 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 793 536 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,10 (Donnerstag: 5,17) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntagmorgen mit 5 753 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 108 233.

Patrick Reichelt

Kapitel

Samstag, 18. Dezember

Das war am Samstag, 18. Dezember, wichtig

18:55
18.12.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Sieben-Tages-Inzidenz für die Stadt Bremen ist deutlich gestiegen. Sie lag am Samstag bei 281,7 (Vortag: 279,6). Das teilt das Gesundheitsressort mit. Insgesamt wurden aus Bremen und Bremerhaven 163 Neuinfektionen gemeldet. 
  • In Niedersachsen soll ab Dienstag eine FFP2-Maskenpflicht für den gesamten Einzelhandel gelten. Darauf hat sich die Landesregierung am Samstag verständigt.
  • Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich besorgt gezeigt über die drohende Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus. Der SPD-Politiker rief erneut dazu auf, sich impfen zu lassen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. „Der beste Schutz vor der nächsten Welle ist eine hohe Impfquote. Omikron wird vor allem die Ungeimpften hart treffen“, sagte Weil der Deutschen Presse-Agentur.
  • Trotz einer sinkenden Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist die Intensivbetten-Belegung mit Corona-Fällen erneut gestiegen. 10,7 Prozent der Intensivbetten waren nach am Samstag veröffentlichen Zahlen mit schwer an Corona Erkrankten belegt (Vortag 10,6 Prozent). Die landesweite Inzidenz mit Neuinfizierten gab das Land mit 174,1 nach 176,4 am Vortag an.
Deutschland und die Welt:
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 321,8 an. Am Vortag hatte der Wert bei 331,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 402,9 (Vormonat: 336,9). 
  • Am Freitag sind erneut mehr als eine Million Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das geht aus den am Samstag veröffentlichten Zahlen auf dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums hervor. Demnach wurden am Freitag etwa 1,1 Millionen Dosen gespritzt, der Großteil - rund 921 000 davon - waren Auffrischungsimpfungen.
  • Mehrere Tausend Menschen haben in Hamburg gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Sie zogen laut Polizei am Samstag in mehreren Blöcken durch die Innenstadt. „Nein zur Impflicht!“ hieß es auf vielen selbstgebastelten Plakaten. Die Veranstalter riefen die Teilnehmer immer wieder auf, friedlich zu bleiben und Masken aufzusetzen. Auch in anderen deutschen Städten kam es zu Demonstrationen. Nach ersten Erkenntnissen blieb es überwiegend friedlich.
  • Die britische Hauptstadt London hat wegen der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante des Corona-Virus am Samstag den Katastrophenfall ausgerufen. „Der Anstieg der Omikron-Fälle in unserer Hauptstadt ist sehr besorgniserregend“, teilte Bürgermeister Sadiq Khan am Samstag mit. „Deshalb rufen wir erneut den Katastrophenfall aus.“
  • Die Niederlande haben kurz vor Weihnachten wegen der Omikron-Variante des Coronavirus einen neuen strengen Lockdown verhängt. Von diesem Sonntag an müssen fast alle Geschäfte, Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure schließen. Ausgenommen sind nur Läden wie Supermärkte und Apotheken, die für die Versorgung wichtig sind. 

Denise Frommeyer