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Rund 8000 Menschen zu Demonstration gegen Corona-Impfung erwartet

17:42
17.12.2021
Zu einer Demonstration von Gegnern der Corona-Impfungen werden am Samstag (16.00 Uhr) rund 8000 Menschen in Hamburg erwartet. Unter dem Motto „Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern“ wollen sie durch die Innenstadt ziehen, wie die Polizei mitteilte. Nach einer erst am Freitag in Kraft getretenen Verordnung müssen alle Teilnehmer Masken tragen.

Die linke Szene hat drei Gegenkundgebungen angemeldet, zu denen laut Polizei knapp 1000 Teilnehmer erwartet werden. Die Kundgebungen stehen unter dem Motto „Klassenkampf statt Querdenken“ oder richten sich „Gegen Nazis! Gegen Schwurbler*innen! Gegen Querfront“. Die Polizei stellt sich auf einen Großeinsatz ein und warnte vor Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich.

Bereits an den ersten beiden Dezember-Wochenenden waren Tausende Impfgegner in Hamburg auf die Straße gegangen. Die Polizei hatte am vergangenen Samstag von einem friedlichen Verlauf gesprochen und rund 8000 Teilnehmer gezählt. Die Bürgerschaftsabgeordneten der AfD wollen die Demonstration an diesem Samstag als „parlamentarische Beobachter“ begleiten.

Denise Frommeyer

Umfrage: Eltern bei Impfung von Kindern gespalten

17:26
17.12.2021
Bei der Corona-Impfung für Kinder zwischen fünf und elf Jahren sind sich die Eltern einer Umfrage zufolge uneinig. Jeweils etwa gleich viele sprachen sich dafür oder dagegen aus, wie die Online-Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey für den Nachrichtensender Welt ergab. Auf die Frage „Sollten Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft werden - oder lieber nicht?“ antworteten 44,5 Prozent der 1015 befragten Eltern mit entsprechend alten Kindern mit Ja und 44,3 Prozent mit Nein. 1,7 Prozent gaben an, ihre Kinder in dieser Altersgruppe bereits geimpft zu haben. 9,5 Prozent waren unentschlossen.

Denise Frommeyer

Zwei Patienten nach Corona-Ausbruch auf Geriatrie-Station gestorben

16:51
17.12.2021
Nach einem Corona-Ausbruch auf einer Geriatrie-Station im Agaplesion Bethesda Krankenhaus in Hamburg-Bergedorf sind zwei Patienten gestorben. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“, sagte Geschäftsführerin Maria Theis am Freitag. Beide Patienten seien bereits vor der Aufnahme schwer vorerkrankt gewesen. „Diese tragischen Ereignisse verdeutlichen noch einmal auf schwer erträgliche Weise, wie gefährlich das Coronavirus ist.“ Die Klinik geht nach eigenen Angaben davon aus, dass ein Mitarbeiter das Virus in die Abteilung getragen hat. Insgesamt erkrankten acht Patienten und noch ein weiterer Mitarbeiter.

„Alle anderen Patienten zeigen keine oder nur leichte Symptome“, sagte Theis weiter. Der Mitarbeiter war laut Krankenhaus doppelt geimpft und war am Tag, bevor die erste Infektion bei einem Patienten am 6. Dezember festgestellt wurde, geboostert worden. Wahrscheinlich sei der Vorfall genau in einer Lücke passiert: Der Schutz der Doppelimpfung sei vermutlich abgeklungen gewesen und die Booster-Impfung habe ihre Wirkung noch nicht entfalten können, hatte ein Sprecher kürzlich erklärt.

Denise Frommeyer