Letztes Update:
20211216175251

Verdacht auf Omikron-Infektion bei 38 Mitarbeitern einer Firma in NRW

17:19
16.12.2021
Bei 38 Mitarbeitern einer Firma in Nordrhein-Westfalen besteht ein Verdacht auf eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus. Das teilte das betroffene Unternehmen, der Caravanhersteller LMC im münsterländischen Sassenberg, am Donnerstag mit. Man könne zunächst noch keine Angaben machen, ob es sich um Verdachtsfälle oder sogar um bestätigte Fälle handele, sagte eine Sprecherin. Es war am Abend noch unklar, ob die sogenannte Gesamtgenomsequenzierung erfolgt war. Erst damit lässt sich Omikron zweifelsfrei nachweisen. Bei insgesamt 90 Mitarbeitern war das Coronavirus nachgewiesen worden, bei 38 von ihnen bestand ein Verdacht auf Omikron. Es seien ausschließlich milde Verläufe bekannt.

Denise Frommeyer

Italiens Gesundheitsminister bekräftigt verschärfte Einreiseregeln

17:01
16.12.2021
Italiens Gesundheitsminister hat die Verschärfung der Regeln für Einreisende aus dem EU-Ausland bekräftigt. „In diesen Stunden kann unsere Priorität auf nichts anderem liegen, als uns weiter dafür einzusetzen, unser Land in Sicherheit zu bringen“, sagte Roberto Speranza am Donnerstag bei einem Kongress des italienischen Verbands des Pflegepersonals FNOPI. Auch Entscheidungen wie die Verlängerung des Notstandes und die Einschränkungen für internationale Reisen zielten genau darauf ab. Man wolle mit einem hohen Maß an Überwachung, deutlich steigende Ansteckungszahlen und Krankenhauseinweisungen wegen des Coronavirus und neuer Varianten vermeiden, erklärte Speranza weiter.

Seit Donnerstag brauchen alle Einreisenden aus dem EU-Ausland in Italien neben dem bislang üblichen Impf- oder Genesungsnachweis und der digitalen Einreiseanmeldung einen negativen Corona-Test. Akzeptiert werden der Anordnung zufolge PCR-Tests, nicht älter als 48 Stunden, und Antigen-Tests, nicht älter als 24 Stunden. Ungeimpfte müssen außerdem fünf Tage in Quarantäne. Die kurzfristig beschlossene Maßnahme sorgte bei der EU in Brüssel für Verwunderung.

Saskia Hassink