Letztes Update:
20211215174324

Geimpfter Hannover-Profi Hinterseer corona-positiv

17:43
15.12.2021
Fußball-Profi Lukas Hinterseer vom Zweitligisten Hannover 96 ist trotz vollständiger Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden. „Hinterseer hat leichte Symptome“, teilte Hannover am Mittwoch mit.

Der letzte Kontakt des 30 Jahre alten Österreichers mit anderen Spielern aus dem 96-Profikader sei am Samstag gewesen, hieß es in der Mitteilung weiter. Beim 2:1-Sieg der Niedersachsen beim FC Ingolstadt stand der Stürmer in der Anfangsformation der Niedersachsen und war in der 65. Minute ausgewechselt worden. Danach habe die Mannschaft zwei Tage freigehabt. Hannover spielt am Sonntag gegen Bundesliga-Absteiger Werder Bremen, Stürmer Hinterseer wird fehlen.

Denise Frommeyer

Südafrikanische Wissenschaftler erwarten weitere Corona-Varianten

17:30
15.12.2021
Bei der neuen Coronavirus-Variante Omikron verstärken sich die Erkenntnisse einer hohen Infektionsrate bei nur milden Krankheitsverläufen. Unter Hinweis auf erste Erfahrungswerte aus dem Epizentrum des Infektionsgeschehens im Großraum um die Hauptstadt Pretoria meinte der südafrikanische Epidemiologe und Ex-Regierungsberater Salim Abdool Karim am Mittwoch: „Bei den vergangenen drei Infektionswellen waren zwei von drei eingewiesenen Patienten schwere Fälle - nun haben wir Hinweise von den gleichen Hospitälern, dass es nur noch einer von vier Patienten ist.“

Zwar seien diese Hinweise noch keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse, doch deuteten die bisherigen Daten einen Trend an. „Wir können ziemlich sicher behaupten, dass sich Omikron rasend schnell verbreitet - mindestens 25 Prozent schneller als die Delta-Variante“, sagte er bei einer Konferenz, bei der es um die Neuausrichtung der afrikanischen Gesundheitssysteme ging. Es gelte nun, sich auf neue Herausforderungen vorzubereiten: „Varianten haben das Spiel verändert - wir werden weitere Varianten sehen“, sagte er vorher.

John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC) bestätigte diese Einschätzung und mahnte: „Der Kontinent sollte sich beeilen, ein neues Gesundheitssystem aufzubauen.“ Neue Ansätze seien nötig. Der Ebola-Ausbruch vor einigen Jahren in Westafrika sei bereits eine Vorwarnung gewesen. „Als Kontinent müssen wir dabei unsere eigenen Lösungen finden“, gab die Medizinerin Ebere Okereke vom Tony Blair-Institut zu bedenken.

Die CDC - die die Konferenz organisierte - versucht, die Mittel der afrikanischen Staaten zu bündeln und Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu koordinieren.

Denise Frommeyer