Letztes Update:
20211213212354

Das war am Montag, 13. Dezember, wichtig

21:23
13.12.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Sieben-Tages-Inzidenz für die Stadt Bremen ist weiter gestiegen. Sie lag am Montag bei 234,6 (Vortag: 223,4). Insgesamt wurden 164 Neuinfektionen gemeldet. Die Hospitalisierungsinzidenz sank leicht von 6,18 auf 6. In Bremerhaven stagnierte die Inzidenz bei 207,8, es gab vier Neuinfektionen.
  • In einem ersten Schritt können sich 110.000 Kinder zwischen fünf und elf Jahren in Niedersachsen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die nächste Lieferung des Impfstoffes von Biontech/Pfizer soll in der ersten Januarwoche erfolgen, wie das Gesundheitsministerium in Hannover am Montag mitteilte. Laut Ministerium sind rund 500.000 Kinder im Bundesland zwischen fünf und elf Jahren alt. 

Deutschland und die Welt:
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 389,2 an.  Am Vortag hatte der Wert bei 390,9 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 21.743 Corona-Neuinfektionen.
  • In der vergangenen Woche wurden in Deutschland mehr als 4,5 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) am Montag mitteilte, waren das gut 454.000 Impfungen mehr als in der Vorwoche. 
  • Wegen mehrerer Corona-Fälle bei Spielern und Betreuern hat der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United sein Trainingsgelände am Montag vorerst für 24 Stunden geschlossen. Auch eine Verlegung des Spiels beim FC Brentford in London wird derzeit geprüft.

Michael Rabba

Sieben-Tage-Inzidenz mit 259,8 auf neuem Höchststand

21:23
13.12.2021
In Hamburg ist die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz zu Wochenbeginn auf einen neuen Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Montag mit 259,8 an - nach 249,2 am Tag zuvor (Stand: 11.55 Uhr). Der bis dato höchste Wert war am 26. November mit 252,1 gemeldet worden. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Montag bei 389,2.

622 neu nachgewiesene Ansteckungen kamen am Montag in Hamburg hinzu - 48 mehr als am Sonntag und 202 mehr als am Montag vor einer Woche. Seit Februar 2020 haben sich in der Hansestadt mindestens 123 495 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 106 800 davon gelten nach RKI-Schätzungen als genesen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus in Hamburg gestorben sind, erhöhte sich den Angaben zufolge um einen auf 1926.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser wurden am Montagvormittag (Stand 12.00 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 66 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 36 invasiv beatmet werden mussten. Die Gesundheitsbehörde hatte die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt zuletzt am Freitag mit 234 angegeben, davon 65 auf Intensivstationen. Die Hospitalisierungsrate, also die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner und Woche, lag nach Angaben des RKI in Hamburg bei 3,78. 

Denise Frommeyer

Ansturm auf Booster-Impfungen in England nach Appell von Johnson

20:58
13.12.2021
Nach einem eindringlichen Appell des britischen Premiers Boris Johnson hat es am Montag in England einen großen Ansturm auf Booster-Impfungen gegeben. Vor vielen Impfzentren und Apotheken bildeten sich lange Schlangen, außerdem erlebten etliche Briten Störungen im Online-Buchungssystem des nationalen Gesundheitsdienstes NHS. Beides dürfte auch damit zu tun haben, dass seit Montagmorgen alle über 30-Jährigen sich Impftermine buchen oder sich in die Schlangen einreihen dürfen. Zuvor war dies nur für über 40-Jährige und Menschen mit Vorerkrankungen möglich.

Bereits vor 9 Uhr morgens hätten sich am Montag rund 110.000 Menschen einen Impftermin erklickt, hieß es aus der Downing Street. Ziel ist es, bis Ende des Jahres im Schnitt mehr als eine Million Menschen pro Tag zu „boostern“. Alle Erwachsenen sollen bis dahin eine Auffrischungsimpfung bekommen können. Johnson hat dieses Zieldatum am Sonntag um einen Monat vorgezogen, um im Kampf gegen die hochansteckende Omikron-Variante die Oberhand zu gewinnen. Bei der Booster-Mission kommen auch 750 Kräfte des Militärs zum Einsatz.

Man stehe angesichts der Omikron-Variante einem Notfall gegenüber, weshalb dringend der Impfschutz verstärkt werden müsse, sagte Johnson in einer Fernsehansprache am Sonntagabend. Die gute Nachricht sei, dass das Schutzniveau mit einer dritten Impfdosis wieder erhöht werden könne. „Lasst euch jetzt boostern!“, sagte er.

Denise Frommeyer