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Piks für Nachtschwärmer: Musikclub lädt zum „Late-Night-Impfen“

20:57
10.12.2021
Piksen im Scheinwerferlicht: An diesem Wochenende können sich Nachtschwärmer eine Corona-Schutzimpfung im Musikclub Capitol in Hannover „abholen“. Zum Start der dreitägigen Aktion am frühen Freitagabend bildete sich vor dem Eingang bereits eine lange Schlange zum sogenannten „Late-Night-Impfen“. Bei der gemeinsamen Aktion von der Region Hannover, Hannover-Concerts und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) werden Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen angeboten. Dazu gibt es neben Musik von einem DJ auch ein alkoholfreies Gratis-Getränk. Geimpft werden soll auch am Samstag und Sonntag; jeweils von 17 Uhr bis Mitternacht.

Regionspräsident Steffen Krach (SPD) sagte laut Mitteilung: „Ich bin sicher, dass wir mit diesem Angebot viele junge Leute erreichen, die sich bisher nicht haben impfen lassen.“ Das Impfangebot ist an Menschen mit Wohnsitz in Niedersachsen gerichtet. Auch Minderjährige ab zwölf Jahren können sich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten impfen lassen.

Denise Frommeyer

Bürgerbewegung Leipzig 2021 als extremistische Gruppierung eingestuft

20:28
10.12.2021
Die Bürgerbewegung Leipzig 2021, die regelmäßig zu Protesten gegen Corona-Maßnahmen aufruft, ist vom sächsischen Verfassungsschutz als extremistische Gruppierung eingestuft worden. Das teilte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Freitag mit. Vor allem die Online-Aktivitäten der Bewegung zielten darauf, die Demokratie systematisch verächtlich zu machen.

„Auf ihrem Kanal werden Fakten mit Fake News und Verschwörungstheorien bewusst vermischt, um Unsicherheit und Angst zu verbreiten“, sagte Wöller. Die Gruppierung bereite so den Nährboden für eine zunehmende Radikalisierung im Internet. Die Bürgerbewegung hat in der Vergangenheit auch regelmäßig an Montagen zu Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen aufgerufen.

Denise Frommeyer

Kampf gegen Omikron: Russland schickt Ärzte und Labor nach Südafrika

20:11
10.12.2021
Im Kampf gegen die neue Coronavirus-Variante Omikron hat Russlands Präsident Wladimir Putin ein Flugzeug mit Ärzten und medizinischer Ausrüstung nach Südafrika geschickt. Die Iljuschin Il-76 des Zivilschutzministeriums brachte ein mobiles Labor, Epidemiologen und Virologen sowie Experten des Gesundheitsministeriums in das Land, wie die Behörden in Moskau am Freitag mitteilten. Auch Zivilschutz-Experten seien an Bord, hieß es.

Die Omikron-Variante war zuerst in Südafrika entdeckt worden und breitet sich besonders schnell aus. Putin hatte zweimal innerhalb einer Woche mit seinem südafrikanischen Kollegen Cyril Ramaphosa telefoniert. Es sei vereinbart worden, die Kräfte im Kampf gegen die Pandemie zu bündeln, teilte der Kreml in Moskau mit.

Russland selbst hat nach Behördenangaben bisher lediglich zwei Patienten mit dem Virenstamm. Sie waren aus Südafrika eingereist. Staatschef Ramaphosa hatte vorgeschlagen, dass Wissenschaftler der Staatenorganisation Brics - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - gemeinsam die neue Variante untersuchen sollten.

Denise Frommeyer