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Kinderimpfzentrum öffnet kommende Woche in der Hamburger Neustadt

19:07
10.12.2021
In Hamburg können Eltern ihre Kinder zwischen fünf und elf Jahren von Donnerstag kommender Woche an auch in einem eigens eingerichteten Kinderimpfzentrum gegen Corona impfen lassen. Neben den sechs Hamburger Kinderkliniken, in denen es ebenfalls Impfmöglichkeiten gebe, solle das städtische Kinderimpfzentrum in der Neustadt vor allem denjenigen offenstehen, die eine Impfung nicht über den Kinderarzt erhalten könnten, teilte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Freitag mit.

„Ob die Impfung für das eigene Kind in Frage kommt, ist eine individuelle Entscheidung, die Eltern und Sorgeberechtigte am besten mit Kinderärztinnen und Kinderärzten abwägen können“, sagte sie. „Diese sind die erste Anlaufstelle für eine intensive Beratung und für die Impfung selbst.“ In Hamburg wird die erste Lieferung des Kinderimpfstoffs von Biontech/Pfizer laut Behörde am Mittwoch erwartet. Das Kinderimpfzentrum in der Pasmannstraße werde jeweils dienstags bis donnerstags sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr öffnen. Die Kinder sollen zwei Impfungen erhalten, die im Abstand von drei bis sechs Wochen verabreicht werden.

Eine Terminvereinbarung sei zwingend notwendig. Über Einzelheiten des Terminbuchungstools will die Behörde noch rechtzeitig informieren. Die Terminvergabe stehe allen Eltern offen, priorisiert würden aber Eltern von Kindern mit Vorerkrankungen, hieß es.

Denise Frommeyer

Regierung in Bern plant schärfere Corona-Maßnahmen

18:42
10.12.2021
Die Schweizer Regierung spricht angesichts weiter rasant steigender Corona-Infektionszahlen von einer sehr kritischen epidemiologischen Lage und plant schärfere Schutzmaßnahmen. Zur Debatte stehen mehr Einschränkungen für Ungeimpfte, die Ausweitung der Maskenpflicht und die vorübergehende Schließung von Innenräumen wie Restaurants, Bars und Fitnesscentern, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Bis nächsten Dienstag sollen sich die Kantone äußern, dann sollen Entscheidungen folgen.

Die Skigebiete sollen auf jeden Fall geöffnet bleiben. Viele Betreiber hätten aber bereits Kapazitätsbeschränkungen eingeführt, sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Für die Einreise in die Schweiz ist zurzeit ein negativer PCR-Test nötig, auch für Geimpfte.

Ebenfalls überlegt wird, die Teilnehmerzahl bei privaten Treffen auf fünf zu begrenzen, wenn eine ungeimpfte Person dabei ist. Sollten mehr Schritte nötig sein, würde diese Begrenzung auf alle, also auch auf Gruppen von Geimpften, ausgeweitet.

Denise Frommeyer

50 Euro Strafe in Bus und Bahn in Berlin für 3G-Verstöße - und Bußgeld

18:11
10.12.2021
Wer in Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bei einer 3G-Kontrolle ohne Nachweis erwischt wird, muss künftig mit einer Vertragsstrafe von 50 Euro rechnen - zusätzlich zum Bußgeld. Das Unternehmen habe seine Nutzungsordnung entsprechend geändert, teilte die BVG am Freitag mit. Die Vertragsstrafe kommt demnach zu behördlichen Bußgeldern hinzu, die von Polizei und Ordnungsämtern bei Verstößen gegen Corona-Regeln verhängt werden können.

Das Instrument der Vertragsstrafe ist bei der BVG nicht neu. So werden die 50 Euro schon seit längerem bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Fahrzeugen und auf Bahnhöfen fällig. Wer weder Maske trägt noch einen 3G-Nachweis hat, riskiert also nunmehr eine Vertragsstrafe von insgesamt 100 Euro.

Seit 24. November gilt deutschlandweit in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs die 3G-Regel. Die Mitfahrt ist also nur Menschen erlaubt, die nachweislich gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Seit vergangenem Mittwoch gilt 3G auch auf den Bahnsteigen.

Denise Frommeyer