Letztes Update:
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Werder Bremen ohne Nicolai Rapp nach Regensburg

13:54
09.12.2021
Werder Bremen muss im Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg auf Nicolai Rapp verzichten. Der Mittelfeldspieler hat seine Coronavirus-Infektion zwar überstanden und in dieser Woche auch schon individuell trainiert. Bei der Abschlusseinheit am Donnerstag fehlte Rapp (24) aber. Werder tritt an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky) beim Überraschungsdritten der 2. Fußball-Bundesliga an.

Denise Frommeyer

Ministerpräsident Weil für Impfstoff-Bestellungen durch Länder

13:46
09.12.2021
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich dafür ausgesprochen, dass neben dem Bund künftig auch die Bundesländer wieder Corona-Impfstoff bestellen können. Aktuell sei für die Länder nicht transparent, wie viel Impfstoff der Bund bestellt habe und auch liefern könne, sagte der SPD-Politiker dem Radiosender Antenne Niedersachsen am Donnerstag. „Wir glauben es immer erst, wenn wir die Impfstofflieferungen tatsächlich in den Arztpraxen haben“, sagte Weil. „Jede zusätzliche Option, die man als Land haben könnte, würde an dieser Stelle, glaube ich, schon helfen.“

Bereits in einer Regierungserklärung vor dem Landtag hatte Weil zuletzt beklagt, dass die Möglichkeit der Länder, Impfstoff zu bestellen, im Sommer abgeschafft worden sei. „Das Land hat keine Möglichkeit, in dieser Hinsicht Abhilfe zu schaffen“, sagte der Regierungschef am Dienstag.

Denise Frommeyer

Gesetzentwurf zur Impfpflicht in Österreich: Hohe Strafen drohen

12:59
09.12.2021
Wer sich in Österreich nicht gegen das Coronavirus impfen lässt, muss ab Februar 2022 mit hohen Geldstrafen rechnen. Der am Donnerstag in Wien vorgestellte Gesetzentwurf sieht Geldstrafen von 600 Euro in einem verkürzten Verfahren und von bis zu 3600 Euro in einem ordentlichen Verfahren vor.

Betroffene könnten sich aber aus der Strafe herausimpfen, sagte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP). Das gelte dann als „tätige Reue“. „Wenn ein Nachweis vorliegt, wird das Verfahren eingestellt“, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Ausnahmen von der Impfpflicht werde es geben für Kinder unter 14 Jahren, für Schwangere, für Genesene bis zu 180 Tage nach der Covid-Erkrankung und für Menschen mit einem ärztlichen Attest.

Weit mehr als eine Million Menschen seien in Österreich weiterhin nicht geimpft, sagte Edtstadler. „Das ist zu viel.“ Alle drei Monate werde das Melderegister mit dem Impfregister abgeglichen und gegebenenfalls ein Verfahren eingeleitet. Österreich hat knapp neun Millionen Einwohner.

Die Impfpflicht werde von vier der fünf Parlamentsparteien getragen, so Edtstadler. So unterstützten auch die Oppositionsparteien SPÖ und die liberalen Neos das Vorhaben. Eine Impfpflicht sei immer die „Ultima ratio“, betonte die Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Jetzt gelte es, nicht auf die Versäumnisse der Regierung zu schauen, sondern ausschließlich nach vorne. „Es wird ein klares politisches Signal gesendet, dass es als Bürgerpflicht gesehen wird“, sagte die Neos-Chefin weiter.

Die Impfquote liegt in Österreich aktuell bei etwa 68 Prozent. Das Gesetz soll zunächst zwei Jahre gelten. Eine Impfquote, bei deren Erreichen die Impflicht wieder abgeschafft wird, wurde laut Mückstein nicht festgelegt. Die Aufklärung zum Nutzen des Impfens soll gerade noch vor Inkraftreten des Gesetzes noch einmal verstärkt werden.

Saskia Hassink