Ältere Menschen sind gefährdeter, schwer an Influenza zu erkranken. Wer sich mit einer Impfung für die mögliche Grippewelle wappnen möchte, vereinbart am besten noch im Dezember den Impftermin. Dazu rät die Deutsche Seniorenliga.
Der Grund: Es dauert rund zwei Wochen, bis der Immunschutz im Körper aufgebaut ist. Die Grippewelle rollt in unseren Breiten meist Anfang des Jahres - zwischen Januar und März - am stärksten. „Gerade jetzt in der Coronazeit ist es wichtig, dass sich Personen einer Risikogruppe, zu denen auch die über 60-Jährigen zählen, auch gegen das Grippevirus impfen lassen“, sagt Gerhard Fieberg, der Vorsitzende der Seniorenliga.
Wer in seiner hausärztlichen Praxis einen Termin zur Corona-Impfung vereinbart hat, kann nachfragen, ob man bei der Gelegenheit die Grippeschutz-Impfung gleich mit erhalten kann.
Eine zeitgleiche Gabe beider Impfungen ist möglich, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) und verweist auf die Empfehlung seiner Ständigen Impfkommission (Stiko). Das RKI rät, dass die Injektion jeweils an unterschiedlichen Gliedmaßen erfolgen sollte.
Die Stiko empfiehlt die Grippeschutzimpfung unter anderem Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, Vorerkrankten und medizinischem Personal.