Letztes Update:
20211202135133

Bundesweit 2G für Geschäfte und Freizeitveranstaltungen

13:51
02.12.2021
In Geschäften sowie bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen bekommen Zugang künftig nur noch gegen das Coronavirus Geimpfte oder von einer Infektion Genesene. Die in einigen Ländern schon geltende 2G-Regel soll nach einem Beschluss von Bund und Ländern vom Donnerstag bundesweit ausgeweitet werden und unabhängig von der jeweiligen Inzidenz gelten.

Jan-Felix Jasch

Kreise: Bundesweit 2G-Regel im Einzelhandel geplant

13:15
02.12.2021
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll im Einzelhandel bundesweit die 2G-Regel gelten - Zugang haben sollen also nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sein sollen Geschäfte des täglichen Bedarfs. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Eine Einigung auf das gesamte Beschlusspapier mit weiteren Punkten stand allerdings noch aus.

Jan-Felix Jasch

Verkauf von Böllern und Feuerwerk an Silvester verboten

13:02
02.12.2021
Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird in diesem Jahr erneut verboten. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Dienstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Auf besonders publikumsträchtigen Plätzen soll es demnach zudem ein Feuerwerksverbot geben. Für betroffene Unternehmen ist eine entsprechende Kompensation im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen vorgesehen. Eine Einigung auf das gesamte Beschlusspapier mit weiteren Punkten stand allerdings am frühen Nachmittag noch aus.

Bereits im vergangenen Jahr war wegen der Corona-Pandemie der Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Ziel war es, die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen - unter anderem, indem Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht verhindert werden.

Jan-Felix Jasch

Kaum Veränderungen beim Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen

12:26
02.12.2021
Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen bleibt angespannt. Fast jeder zehnte Patient auf einer Intensivstation im Land ist inzwischen ein Erkrankter mit Covid-19. Der Indikator für die Intensivbettenbelegung lag am Donnerstag wie schon am Mittwoch bei 9,9 Prozent. Darin sind auch Patienten aus anderen Bundesländern enthalten. Nach Angaben des Innenministeriums in Hannover wurden bereits 35 Covid-Patientinnen und Patienten in den norddeutschen Raum verlegt (Stand Mittwoch 16.00 Uhr). Weitere 23 sollen folgen - davon 10 aus Bayern und 13 aus Sachsen. Jeweils rund die Hälfte dieser Patienten wird aus Corona-Hotspots in Süd- und Ostdeutschland nach Niedersachsen verlegt. Die anderen verteilen sich auf Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - ein maßgeblicher Indikator zur Beschreibung der Corona-Lage im Land - lag am Donnerstag bei 7,2 (Vortag 7,3). Auch die Zahl der registrierten Neuinfizierungen pro 100 000 Einwohner veränderte sich kaum: Das Robert-Koch Institut (RKI) gab für Niedersachsen eine Sieben-Tages-Inzidenz von 206,8 an - nach 207,0 am Mittwoch. Zudem wurden am Donnerstag 16 neue Covid-19-Todesfälle registriert. Die Zahl der Corona-Toten stieg landesweit auf 6389.

Im Land Bremen lag die Sieben-Tages-Inzidenz am Donnerstag bei 228,0 - es wurden laut RKI 280 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall im Vergleich zum Vortag gemeldet.

Patrick Reichelt