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20211129210942

89 neue Corona-Infektionen im Land Bremen

16:33
29.11.2021
Im Land Bremen gibt es 89 neue Corona-Infektionen - 85 in Bremen, 4 in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 39.593 - 31.895 in Bremen und 7698 in Bremerhaven. Es gibt aktuell 2812 (+35) aktive Infektionen im Land. Als genesen gelten 29.207 (+48) Menschen in Bremen und 7030 (+5) in Bremerhaven. In Bremen ist ein weiterer Patient an oder in Folge einer Covid-19-Infektion gestorben, die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 416. In Bremerhaven bleibt es unverändert bei 128 Verstorbenen. 
Die Inzidenz in Bremen beträgt 215,1 und in Bremerhaven 241,3. 
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Bremen beträgt 6,18, hier gilt aktuell die Corona-Warnstufe 2. 59 Covid-19-Patienten werden stationär versorgt, davon 25 auf Intensivstationen, von denen 19 beatmet werden. 
In Bremerhaven beträgt die Hospitalisierungsinzidenz 7,04, hier gilt aktuell die Warnstufe 2. 16 Erkrankte werden stationär versorgt, sieben davon auf Intensivstationen, von denen fünf beatmet werden.

Michael Rabba

Biontech arbeitet an Impfstoff-Anpassung

14:41
29.11.2021
Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech arbeitet neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs - vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. „Um keine Zeit zu verlieren, gehen wir diese beiden Aufgaben parallel an, bis die Daten vorliegen und wir mehr Informationen darüber haben, ob der Impfstoff angepasst werden sollte oder nicht“, teilte eine Biontech-Sprecherin am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die beiden Arbeitsgänge decken sich laut Biontech teilweise. „Zum einen haben wir unverzüglich Untersuchungen zur Omikron-Variante begonnen. Zum anderen haben wir ersten Schritte zur Entwicklung eines potenziellen neuen Impfstoffs eingeleitet, die sich mit den Laboruntersuchungen überschneiden“, erklärte das Unternehmen. Die Labortests seien notwendig, um zu beurteilen, ob eine neue Impfung erforderlich sein könnte. Dabei würden Sera von Geimpften mit dem Spike-Protein der Variante konfrontiert. „Die Sera enthalten die Antikörper, die wir nach der Impfung haben“, erklärte die Biontech-Sprecherin. Es werde dann darauf geschaut, wie gut sie das neue Spike-Protein neutralisieren, also unschädlich machen.

Biontech ordnete die bereits am Donnerstag eingeleiteten Schritte als „Standardvorgehen“ für neue Varianten ein. „Ziel dieses Ansatzes ist es, schnell bei der Entwicklung voranzukommen, sofern ein variantenspezifischer Impfstoff erforderlich sein sollte“, erklärte das Unternehmen.

dpa