Letztes Update:
20211129210942

Rund zwei Drittel befürworten 3G-Regel in Bus und Bahn

06:05
29.11.2021
Die 3G-Regelung in öffentlichen Verkehrsmitteln findet großen Zuspruch in der Bevölkerung. 68 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworteten die Regelung, wonach Passagiere in Bussen und Bahnen entweder gegen das Coronavirus geimpft, darauf getestet oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sein müssen.

Knapp die Hälfte (49 Prozent) der 2167 Teilnehmer der Online-Umfrage erklärte, die Vorgabe „voll und ganz“ zu befürworten, weitere 19 Prozent befürworteten sie „eher“. Ablehnend äußerten sich 26 Prozent der Befragten, davon lehnten 17 Prozent die Regelung „voll und ganz“ ab. Die Umfrage wurde noch vor der Einführung der 3G-Regel am vergangenen Mittwoch zwischen dem 19. und dem 23. November durchgeführt. 

Jean-Pierre Fellmer

RKI registriert 29.364 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 452,4

05:37
29.11.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 452,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29 364 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.34 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30 643 Ansteckungen gewesen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 791 060 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Jean-Pierre Fellmer

Erster Omikron-Verdachtsfall in der Schweiz

05:11
29.11.2021

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nun möglicherweise auch in der Schweiz aufgetaucht. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit handle es sich um eine Person, die vor einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, berichtete die Agentur SDA am Sonntagabend. Genaueres werde in den nächsten Tagen von einer genetischen Untersuchung erwartet.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest.


Jean-Pierre Fellmer