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Festnahmen bei Krawallen in Niederlanden gegen Corona-Lockdown

16:24
13.11.2021
Bei gewaltsamen Protesten gegen die Verschärfung von Corona-Maßnahmen sind in den Niederlanden mindestens fünf Demonstranten festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, bei einer Kundgebung in Den Haag Einsatzkräfte mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen sowie sich Anweisungen der Polizei widersetzt zu haben, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Die Demonstration war nach Krawallen am Freitagabend von der Polizei mit Wasserwerfern aufgelöst worden.

Zuvor hatte Ministerpräsident Mark Rutte für das 17,5-Millionen-Einwohner-Land einen neuen Teil-Lockdown verkündet. Die strengeren Maßnahmen sollen zunächst für drei Wochen gelten. Begründet werden sie mit wieder stark steigenden Infektions- und Patientenzahlen. Eine Überlastung der Intensivstationen durch Corona-Patienten soll verhindert werden.

Seit Samstag müssen Gaststätten und Supermärkte um 20 Uhr schließen, andere Geschäfte bereits um 18 Uhr. Die 1,5-Meter-Abstandsregel wird wieder eingeführt. Sportveranstaltungen müssen ohne Publikum stattfinden. Das gilt auch das WM-Qualifikationsspiel der Niederlande gegen Norwegen an diesem Dienstag in Rotterdam.

Saskia Hassink

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist Deutschlands Corona-Hotspot

15:28
13.11.2021
Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist der Corona-Hotspot in Deutschland. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Sieben-Tage-Inzidenz dort am Samstag mit 1146,2 an. Es folgen die bayerischen Landkreise Rottal-Inn (1122,3) und Miesbach (1117,0).

Sachsen ist auch das Bundesland mit dem höchsten Wert an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag lag die Inzidenz bei 620,7 - und damit erneut deutlich höher als am Vortag. Am Freitag hatte der Wert noch bei 569 gelegen. Die Zahlen sind in Sachsen derzeit so hoch wie nie in der Corona-Pandemie. Bundesweit gab das RKI die Inzidenz am Samstag mit 277,4 an (Vortag: 263,7).

Saskia Hassink