Letztes Update:
20211110133733

In Bremerhaven gilt ab Freitag Warnstufe 0

13:28
10.11.2021
In Bremerhaven gilt ab Freitag, 12. November, die Corona-Warnstufe 0. Das teilte der Magistrat der Stadt am Mittwoch mit. Grund für diesen Schritt ist die niedrige Hospitalisierungsinzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Am Dienstag lag sie bei 1,76. 

Mit der neuen Regelung entfällt die 3G-Regel in geschlossenen Räumen wie Krankenhäuser, Restaurants und Hotels. Infolgedessen hat der Magistrat entschieden, dass die Maskenpflicht in den Stadthäusern und Einrichtungen des Magistrats mit Inkrafttreten der Warnstufe 0 ab Freitag vollständig aufgehoben wird.

Saskia Hassink

Ansturm auf Corona-Auffrischimpfungen in Frankreich

13:03
10.11.2021
Nach der angedrohten Verschärfung des Corona-Kurses gibt es in Frankreich einen Ansturm auf Termine zur Auffrischungsimpfung. Knapp 150.000 Menschen vereinbarten alleine am Dienstag einen Termin über die Webseite Doctolib, wie der in Frankreich viel genutzte Plattformbetreiber am Mittwoch mitteilte. Für Menschen ab 65 wird eine Boosterimpfung - bei den meisten Impfstoffen also eine dritte Spritze - Mitte Dezember verpflichtend für einen Corona-Pass.

Nur mit diesem Nachweis von Impfung, Genesung oder Negativ-Test können die Menschen in Frankreich Restaurants und Veranstaltungen besuchen oder per Flugzeug oder Fernzug verreisen. Auch am Arbeitsplatz ist teils der 3G-Nachweis erforderlich. Seit Start der Boosterimpfungen Ende August haben sich bereits 3,8 der 7,7 Millionen dafür infrage kommenden Menschen die zumeist dritte Spritze verabreichen lassen.

Ab sollen auch Menschen ab 50 Jahren eine Auffrischungsimpfung bekommen, bislang lag die Altersgrenze bei 65 Jahren. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl gemeldeter Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, lag in Frankreich zuletzt bei knapp 75.

Saskia Hassink

EU-Experten prüfen Zulassung von Moderna-Impfstoff für Kinder

11:58
10.11.2021
Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft die Zulassung des Corona-Impfstoffes des Herstellers Moderna für kleinere Kinder. Ein entsprechender Antrag auf Erweiterung der Zulassung in der EU sei eingegangen, teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Die EMA rechnet mit einem Ergebnis in zwei Monaten. Bisher ist in der EU noch kein Corona-Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahre zugelassen. Das US-Unternehmen hatte den Antrag bereits zuvor angekündigt.

Der Moderna-Impfstoff Spikevax ist bisher in der EU zugelassen für Menschen ab zwölf Jahren. Moderna beantragte nun bei der Ema die Erweiterung auch für Kinder von sechs bis elf Jahren. Die Experten werden nun die Daten über Wirksamkeit und Verträglichkeit des Präparates beurteilen.

Die EMA prüft bereits einen Antrag der Hersteller Pfizer und Biontech auf Erweiterung der Zulassung ihres Impfstoffes auch für Kinder unter zwölf Jahre. Die Behörde rechnet mit einer Entscheidung noch in diesem Jahr. Ob tatsächlich auch Kinder geimpft werden können, entscheiden aber die nationalen Behörden.

Saskia Hassink