Letztes Update:
20211110212509

Bremer FDP fordert Rückkehr zu kostenlosen Tests

11:07
10.11.2021
Wegen der steigenden Corona-Neuinfektionen und Sieben-Tage-Inzidenzen in Deutschland fordern viele Wissenschaftler und Politiker die Rückkehr zu den kostenlosen Corona-Tests. Auch die Bremer FDP reiht sich ein: "Durch die Beendigung der kostenlosen Tests sind die Testzahlen teilweise bis zu 90 Prozent eingebrochen", erklärt Bettina Schiller, stellvertretende Landesvorsitzende. "Die Hürde zu Tests - und natürlich auch zu Impfungen - muss aber so niedrig wie möglich gehalten werden, damit möglichst viele das Angebot auch wahrnehmen."

Die aktuelle Entwicklung mit steigenden Inzidenzen und zunehmender Auslastung von Intensivbetten zeige, dass es weiterhin sinnvoll ist, regelmäßig und flächendeckend zu testen, so Schiller. "Dies gilt für Ungeimpfte, aber auch für Geimpfte, die ebenfalls Überträger des Virus sein können."

Das Angebot, sich kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen, wurde am 11. Oktober bundesweit beendet.

Saskia Hassink

Leopoldina-Chef: Impfpflicht für bestimmte Gruppen ist Option

11:00
10.11.2021
Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält eine Impfpflicht für bestimmte Gruppen für eine Möglichkeit der Politik im Kampf gegen Corona. In einem Vorwort zu einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme zu antiviralen Medikamenten schreibt Gerald Haug, „Impfpflichten für Multiplikatorengruppen“ seien eine Möglichkeit, „unsere Instrumente für die Eindämmung der Pandemie zu verbessern“. Zu diesen Gruppen könne man Pflegepersonal, Lehrer und andere Berufsgruppen mit viel Kontakt zu anderen Menschen zählen, teilte die Leopoldina auf Anfrage mit.

In dem Vorwort wird auch „eine größere Geltungsreichweite der 2G-Regel“ und „eine angemessenere Regelung zur Offenlegung des Impfstatus“ als Optionen für die Politik genannt.

Saskia Hassink

Keine Entspannung bei Corona-Situation in Niedersachsen

10:42
10.11.2021
Beim Corona-Geschehen in Niedersachsen gibt es keine Anzeichen für eine Entspannung. Nach Angaben des Landes stieg die Hospitalisierungsinzidenz am Mittwoch weiter an und erreichte einen Wert von 4,1, nachdem sie am Dienstag bei 4,0 gelegen hatte. Der Wert steht für die Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in den Krankenhäusern pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Er ist in Niedersachsen der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Lage.

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner stieg ebenfalls - von 103,1 auf 106,2. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser waren am Mittwoch 5,7 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Am Vortag hatte der Wert bei 6,0 Prozent gelegen.

Saskia Hassink