Letztes Update:
20211031152936

Ein weiterer Corona-Patient in Bremen verstorben

14:31
31.10.2021
Im Land Bremen gibt es 34 neue Corona-Infektionen - 22 in Bremen und zwölf in Bremerhaven. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 35.436 - 28.488 in Bremen und 6948 in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit.
Die Zahl der aktiven Infektionen sank in Bremen um zehn auf 752, in Bremerhaven verringert sie sich um sieben auf 367.

33.793 Menschen im Land gelten als genesen, 27.333 (+31) in Bremen und 6460 (+19) in Bremerhaven. In Bremen ist ein Mensch an oder in Folge einer Corona-Infektion verstorben. Damit steigt die Zahl auf 403, in Bremerhaven bleibt sie unverändert bei 121.
Die Inzidenz beträgt in Bremen 75,2 und in Bremerhaven 138,3.

Saskia Hassink

Corona-Lage in Niedersachsen verschlechtert sich erneut

14:12
31.10.2021
Die Corona-Lage in Niedersachsen verschlechtert sich langsam weiter. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg am Sonntag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 3,8 Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken pro 100.000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage. Am Vortag hatte der Wert noch bei 3,6 gelegen. 

Die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner stieg nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Sonntag spürbar auf 78,2 - nach 75,4 am Samstag. Weitere Covid-19-Todesfälle kamen nicht hinzu, die Gesamtzahl bleibt damit bei 6082.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser waren am Sonntag 5,0 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Dieser Wert hatte am Samstag noch bei 4,7 gelegen.

Saskia Hassink

Lehrerverband: Schutzmasken im Unterricht sind „kleineres Übel“

12:47
31.10.2021
Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte hat das Tragen von Corona-Schutzmasken auch im Unterricht als kleineres Übel angesichts steigender Infektionszahlen verteidigt. „Niedersachsen ist gut beraten, die bisherigen Schutzmaßnahmen – dazu gehört auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen – nicht zu früh auszusetzen, wie es in einigen Bundesländern mit zum Teil hohen Inzidenzwerten zurzeit geschieht“, mahnte Verbandschef Torsten Neumann am Sonntag. Die Maske bedeute einen effektiven Schutz vor weiteren Ansteckungen - und sei „das kleinere Übel“.

Er betonte: „Niedersachsens Schulen sind bislang relativ gut durch die Coronazeit gekommen. So ist es auch aus unserer Sicht folgerichtig, dass in der ersten Schulwoche nach den Herbstferien alle an Schule Beteiligten sich selbst täglich testen müssen und außerdem die Maskenpflicht beibehalten wird.“ Neumann beklagte indes, an vielen Schulen fehlten noch immer effektive Luftfilteranlagen, an der Stelle müsse dringend nachgesteuert werden: „Die kalte Jahreszeit steht bevor und das ständige Öffnen der Fenster bei Kälte ist auf Dauer nicht gesundheitsfördernd.“

Am Montag beginnt der Schulunterricht nach den Herbstferien in Niedersachsen wieder. Nach Angaben einer Regierungssprecherin müssen die meisten Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine Maske tragen - die Jahrgänge eins und zwei müssen dies nicht tun. In der ersten Schulwoche nach den Herbstferien müssen sich Schüler und Lehrer jeden Tag testen, wenn sie noch nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen sind. Danach soll die Testung wieder dreimal wöchentlich sein.

Neumann warnte: „Angesichts der stark ansteigenden Infektionszahlen sollten wir weiterhin auf Nummer sicher gehen und das bisher Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.“ Er betonte auch, so wie der Einbau von Luftfilteranlagen an vielen Schulen nur stockend vorankomme, „so stockt es immer noch bei der Umsetzung der Digitalisierung unserer Schulen. Auch das muss sich ändern“.

Saskia Hassink