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20211009082456

RKI registriert 8854 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 64,4

08:22
09.10.2021
Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es momentan wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 64,4 an. Am Vortag hatte der Wert bei 63,8 gelegen, vor einer Woche ebenfalls bei 64,4 (Vormonat: 83,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8854 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.56 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8517 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 65 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 66 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 302 661 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Jan-Felix Jasch

Zeitung: Land und Bund beraten über Millionenhilfe für Meyer Werft

08:20
09.10.2021
Der Bund und das Land Niedersachsen beraten laut einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) über eine Millionenhilfe für die von der Corona-Krise hart getroffene Meyer Werft in Papenburg. Dabei gehe es um eine Summe von bis zu zwölf Millionen Euro, schreibt die Zeitung. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) sollen in dieser Woche schon darüber gesprochen haben.

Das Geld könnte dem Bericht zufolge als sogenannte Härtefallhilfe fließen. Sie ist für Unternehmen bestimmt, die aus formalen Gründen bei den bisherigen Corona-Hilfsprogrammen bislang keine Anträge stellen konnten. Bund und Land würden sich die Summe teilen. Das Land Niedersachsen erwartet allerdings laut Zeitung, dass das Geld am Standort Papenburg investiert wird, um ihn zu sichern. Die Werft hat weitere Standorte in Rostock und im finnischen Turku. Sie baut in Papenburg an der Ems und in Turku Kreuzfahrtschiffe. Die Nachfrage stockt jedoch in der Corona-Pandemie, die Werft muss mehrere Hundert Arbeitsplätze abbauen.

Ob das Unternehmen überhaupt einen Antrag auf staatliche Hilfe stellen wird, ist dem Bericht zufolge noch unklar. Ein Sprecher habe sich dazu nicht geäußert. Anders als Mitbewerber habe die Meyer Werft bisher keine Unterstützung aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhalten.

Jan-Felix Jasch