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20211008204353
Kapitel

Freitag, 8. Oktober

Was am Freitag, 8. Oktober, wichtig war

20:30
08.10.2021
Bremen und Niedersachsen
  • Das Gesundheitsressort hat 50 Neuinfektionen für Bremen und 46 für Bremerhaven gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Bremen nun bei 74,1 und in der Seestadt bei 247,5. Die Hospitalisierungsrate bleibt in Bremen unverändert bei 2,29. In Bremerhaven sinkt der Wert auf 7,04. In Bremen gilt Stufe 1, in Bremerhaven Stufe 2.
  • Nach dem Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests in wenigen Tagen wird es in Niedersachsen keine Vorgaben geben, wie viele Teststationen es künftig in einer Stadt oder Kommune geben muss. 

Deutschland und die Welt
  • Die Bundesregierung stuft Estland, Lettland und die Ukraine von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Auch Brunei Darussalam und Jemen fallen dann unter diese Kategorie, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mitteilte.
  • In Neuseeland wird ein weiterer Landesteil nach der Bestätigung eines einzelnen Corona-Falls unter Lockdown gestellt. 

Patrick Reichelt

Airport-Personal in Hannover will Entlastung

20:01
08.10.2021
Nach den Personalengpässen und langen Warteschlangen am Flughafen Hannover haben Beschäftigte der Sicherheitskontrollen eine Entlastung und bessere Planung verlangt. Am Freitag protestierten sie gegen die aus ihrer Sicht zu stressigen Arbeitsbedingungen. Laut der Gewerkschaft Verdi, die zu der Kundgebung aufgerufen hatte, nahmen gut 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil. Einige trugen Transparente mit Aufschriften wie „Wir sind Menschen, keine Nummern“ oder „Wir verdienen Respekt“.

Zuletzt war es in Langenhagen zu erheblichen Verzögerungen gekommen. Manche Fluggäste verpassten wegen der schleppenden Sicherheitschecks sogar ihre Maschine. Der Bundespolizei zufolge lag der Hauptgrund im Mitarbeitermangel bei der beauftragten Firma Securitas. Verdi wirft dem Unternehmen vor, den Personaleinsatz schlecht zu organisieren.

Securitas hatte unter anderem darauf verwiesen, dass der Betrieb am Airport der niedersächsischen Landeshauptstadt in der Corona-Phase längere Zeit heruntergefahren war. Zudem hätten Zusatzvorschriften in der Pandemie die Prozesse verlangsamt. „Wir decken jetzt zum Großteil wieder alle Kontrollspuren ab“, erklärte ein Sprecher. Man setze über 40 Beschäftigte anderer Standorte in Hannover ein. Kritik von Verdi, dadurch würden anderswo neue Löcher gerissen, treffe nicht zu: Es kämen teils auch neue Kollegen dazu oder aus der Kurzarbeit zurück. „Wir bilden aus und stocken auf, auch an anderen Standorten.“

Patrick Reichelt

Hohe Impfquote bei Hamburgs Studierenden

19:16
08.10.2021
Ein ganz überwiegender Teil der Hamburger Studentinnen und Studenten ist laut einer Umfrage gegen Corona geimpft. So hätten 81 Prozent der Befragten an der Universität Hamburg (UHH) und der Hafencity Universität (HCU) angegeben, über einen vollständigen Impfschutz zu verfügen, teilte der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Uni Hamburg am Freitag mit. In Zusammenarbeit mit der LandesAStenKonferenz seien Anfang September Studierende an den staatlichen Hamburger Hochschulen online nach Hochschulzugehörigkeit und Impfstatus befragt worden. 14 000 hätten teilgenommen.

2 bis 3 Prozent der Befragten an UHH und HCU sind demnach zwar noch nicht geimpft, planten aber eine Impfung in naher Zukunft. Mehr als 7 Prozent gaben an, sich nicht impfen lassen zu können oder zu wollen.

Der ASta wies darauf hin, dass lediglich der Impfstatus abgefragt worden sei, nicht aber eine mögliche Genesung nach einer Infektion. Daher dürfte die Zahl der Studierenden, die vor Corona geschützt sind, sogar noch höher als die Impfquote liegen, hieß es. Aber schon mit der Quote von 81 Prozent Geimpften lägen die Studierenden deutlich über der in der Hamburger Gesamtbevölkerung.

Patrick Reichelt