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20211008170243

„Alle ungeimpft“: Liefers schildert Einsatz auf Intensivstation

08:34
08.10.2021
Mit teils drastischen Worten hat Schauspieler Jan Josef Liefers von seinem Einsatz auf einer Corona-Intensivstation berichtet. „Alle Covid-Patienten hier auf Intensiv waren schwer erkrankt, dem Tod näher als dem Leben. Alle jung, von 28 bis 48 Jahre alt. Alle ungeimpft“, schrieb der 57 Jahre alte Tatort-Star in einem Gastbeitrag, der am Freitag bei „bild.de“ zu lesen war. „Auch die beiden hochschwangeren Frauen, deren Kinder per Not-OP geholt wurden und leben, während die Mütter es nicht geschafft haben, wie ich inzwischen weiß.“

Der „Tatort“-Star hatte sich im Frühjahr an der Aktion #allesdichtmachen beteiligt, bei der Dutzende Film- und Fernsehschauspieler mit ironisch-satirischen Clips die Coronapolitik in Deutschland kommentiert hatten. Nach heftiger Kritik kündigte Liefers in einem Streitgespräch mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an, sich bei der Gegenaktion #allemalneschichtmachen angemeldet zu haben. Die Medizin-Bloggerin „Doc Caro“ hatte die Schauspieler aufgerufen, für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten.

dpa

RKI: Corona-Ausbrüche an Schulen häufen sich früher als 2020

06:51
08.10.2021
Seit August hat es nach Beobachtung des Robert Koch-Instituts (RKI) vermehrt Corona-Ausbrüche an Kitas und vor allem an Schulen gegeben. Die übermittelte Häufigkeit steige in diesem Jahr etwa zwei Monate früher an als im Vorjahr, geht aus dem Wochenbericht des RKI hervor. Demnach wurden der Behörde für die vergangenen vier Wochen 201 Kita- und 481 Schulausbrüche gemeldet. Heute stellt zudem die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst (SPD), um 10 Uhr die Ergebnisse der Beratungen auch zu Corona an Schulen vor.

dpa

Keine Vorgaben für Anzahl der Corona-Teststationen in Niedersachsen

05:31
08.10.2021
Nach dem Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests in wenigen Tagen wird es in Niedersachsen keine Vorgaben geben, wie viele Teststationen es künftig in einer Stadt oder Kommune geben muss. Das teilte das Gesundheitsministerium in Hannover auf dpa-Anfrage mit. Die Preise für die Tests reguliere künftig der Markt. Nur für Personen, die nicht geimpft werden könnten oder für die keine allgemeine Impfempfehlungen vorlägen, werde es weiterhin kostenlose Schnelltests geben, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD).

dpa