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20211005043105
Kapitel

Montag, 4. Oktober

Das war am Montag, 4. Oktober, wichtig

20:23
04.10.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es 22 neue Corona-Infektionen - 15 in Bremen, sieben in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf jetzt 33.231 - 27.028 in Bremen und 6.203 in Bremerhaven. 31.214 (+38) Menschen gelten als genesen - 25.684 (+18) in Bremen und 5.530 (+20) in Bremerhaven.
  • In Bremerhaven sind drei weitere Menschen an oder in Folge einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Verstorbenen im Land Bremen erhöht sich damit auf 508 - 394 in Bremen und 114 in Bremerhaven.
  • Die Zahl der aktiven Infektionen im Land sinkt um 19 auf 1.509, davon 950 (-3) in Bremen und 559 (-16) in Bremerhaven.
  • In Bremen werden derzeit 40 Menschen wegen Corona stationär behandelt, 14 davon auf Intensivstationen. Acht Intensivpatienten werden beatmet.
  • In Bremerhaven werden derzeit 22 Menschen wegen Corona stationär behandelt, acht davon auf Intensivstationen. Sieben Intensivpatienten werden beatmet.
  • Aktuell gilt in Bremen und Bremerhaven die Stufe 1.
  • Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 85,6 und in Bremerhaven 255,4. 
  • Seit dieser Woche sind die mobilen Impfteams mit ihrem Impftruck direkt an den Bremer Hochschulen im Einsatz. Spitzenreiter bei den Impfungen ist die Universität: fast 90 Prozent der Studierenden haben sich mittlerweile eine Spritze gegen Corona geben lassen.
  • In Niedersachsen soll in einer interdisziplinären Studie das neue Krankheitsbild Long Covid bei Kindern und Jugendlichen untersucht werden. In der Regel hätten coronainfizierte Kinder zwar relativ harmlose Verläufe, sagte der Kinderarzt Thomas Buck am Montag in Hannover. Studien zufolge müssten allerdings zwei bis vier Prozent der jungen Covid-19-Patienten mit Langzeitfolgen rechnen. 
Deutschland und die Welt:
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 64,7 an. Am Vortag hatte der Wert bei 64,2 gelegen, vor einer Woche bei 61,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3088 Corona-Neuinfektionen. 

Jan-Felix Jasch

Verband: Corona-Krise wird Airlines über 200 Milliarden Dollar kosten

19:48
04.10.2021
 Die Corona-Pandemie wird der Luftfahrt-Branche nach Verbandsschätzungen Verluste von mehr als 200 Milliarden Dollar einbringen. Für dieses Jahr sei noch mit einem Minus von 52 Milliarden Dollar (aktuell 44,7 Mrd Euro) zu rechnen, sagte der Generaldirektor des globalen Airline-Verbandes IATA, Willie Walsh, am Montag. Zugleich sei der Tiefpunkt der Krise überschritten, betonte er bei der IATA-Jahrestagung in Boston. Für das kommende Jahr erwartet die Branchenorganisation noch rote Zahlen von rund zwölf Milliarden Dollar, bis die Industrie 2023 unterm Strich wieder mit Gewinn arbeiten werde.

Im vergangenen Jahr mit dem drastischen Einbruch des Luftverkehrs verbuchten die Fluggesellschaften weltweit zusammen einen Verlust von 138 Milliarden Dollar.

Einige Märkte hätten bei den Inlandsflügen inzwischen fast das Niveau von vor der Pandemie erreicht. Das zeige, dass die Menschen reisen wollen, sagte Walsh. Er forderte zugleich, dass Corona-Maßnahmen nur solange in Kraft bleiben dürften, wie sie wirklich benötigt würden. Die Branche verbindet Hoffnungen auf eine weitere Erholung mit der für Anfang November angekündigten Wiedereröffnung der Einreise in die USA für geimpfte Reisende unter anderem aus der EU.

Michael Rabba