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20211004100928

FIFA: Spieler sollten keinen Vorrang bei Impfungen haben

09:01
04.10.2021
Der Fußball-Weltverband hat sich für Impfungen gegen das Coronavirus ausgesprochen. „Wir befürworten Impfungen gegen Covid-19 und unterstützen die Position der Weltgesundheitsorganisation: Ein sicherer, fairer und gerechter Zugang zu Impfstoffen ist in allen Ländern entscheidend. Spieler sollten keinen vorrangigen Zugang zu Impfstoffen erhalten“, hieß es in einer am Sonntagabend veröffentlichten Mitteilung der FIFA.

Vorausgegangen war die Entscheidung der britischen Regierung, dass vollständig geimpfte Spieler nach der Rückkehr von den anstehenden Spielen der WM-Qualifikation nicht in eine Hotel-Quarantäne müssen, auch wenn sich der Austragungsort der Länderspiele auf der sogenannten Roten Liste befindet. Dieses Entgegenkommen begrüßte die FIFA.

Jan-Felix Jasch

Städte fordern Ausgleich ihrer Steuerverluste 2021 und 2022

07:15
04.10.2021
Städtetagspräsident Burkhard Jung hat die potenziellen Koalitionspartner in Berlin und die Länder aufgefordert, die coronabedingten Steuerverluste der Kommunen auch für dieses und das nächste Jahr auszugleichen. Es fehlten in den beiden Jahren fast 20 Milliarden Euro an Steuereinnahmen, sagte der Leipziger SPD-Oberbürgermeister der „Rheinischen Post“ (Montag). „2020 haben uns Bund und Länder erfolgreich geholfen und Steuerverluste ausgeglichen. Das brauchen wir jetzt auch für 2021 und 2022.“

Mehr Geld forderte Jung auch für den Klimaschutz: „Wir brauchen dringend schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Und wir brauchen von Bund und Ländern jährlich eine zweistellige Milliardensumme für Klimaschutz und Klimaanpassung in den Kommunen“, forderte der Präsident des Deutschen Städtetags.

Zudem bekräftigte er die Forderung nach einer Entlastung überschuldeter Kommunen. „36 Milliarden Euro Altschulden lassen sich nicht von den betroffenen Städten und ihren Ländern allein tilgen. Der Bund muss einen Teil dieser Last übernehmen, um einen Neustart für zahlreiche Städte möglich zu machen.“ Dies war ein Versprechen von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Wahlkampf.

Jan-Felix Jasch