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20210923121447

Deutlich mehr psychische Probleme bei Kindern in England

11:33
23.09.2021
Die Pandemie hat bei der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in England deutliche Spuren hinterlassen. Im zweiten Quartal 2021 waren mit 190.271 Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren fast doppelt so viele in psychischer Behandlung wie im gleichen Zeitraum zwei Jahre zuvor, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Daten des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS hervorgeht. Damals waren es 97.342. Auch die Zahl sehr dringender Fälle nahm deutlich zu.

„Die Pandemie hatte einen zerstörerischen Einfluss auf die mentale Gesundheit unserer Nation, aber es wird immer klarer, dass besonders Kinder und junge Menschen leiden“, sagte Elaine Lockhart vom Royal College of Psychiatrists, die die Daten mit ihrem Verband analysierte.

Saskia Hassink

Spahn für mehr Unabhängigkeit von China bei wichtigen Produkten

10:02
23.09.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich als Lehre aus der Corona-Pandemie für mehr Unabhängigkeit von Lieferungen aus China bei wichtigen medizinischen Produkten ausgesprochen. Dazu gehöre die Förderung von Entwicklungen in der Bio- und Gentechnologe, damit Deutschland wieder stärker „Apotheke der Welt“ werde, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag beim Apothekertag in Düsseldorf. Es gebe Bereiche, in denen mehr Souveränität wichtig sei. „Wir geben doch auch nicht die Rüstungsindustrie nach China, nur weil sie günstiger ist.“ Als weitere Lehre sei auch eine stärkere Digitalisierung nötig.

Die Pandemie habe außerdem gezeigt: „Ein Gesundheitswesen ist dann stark, wenn die Wirtschaft stark ist.“ In den vergangenen zwei Wahlperioden habe es keine Spargesetze gegeben, erläuterte Spahn und verwies unter anderem auf stabile Beitragseinnahmen.

Saskia Hassink