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„Plan B“: Großbritannien hält sich Maskenpflicht und Impfpässe offen

19:15
14.09.2021
Falls die Zahl der Corona-Fälle in Großbritannien im Winter wieder deutlich steigt, will die Regierung wieder eine Maskenpflicht anordnen und hält sich die Einführung von Impfpässen für Discos oder Stadien offen. Die Maßnahmen seien Teil eines „Plan B“, wenn die Pandemie mit Auffrischungsimpfungen nicht unter Kontrolle gehalten werden kann, sagte Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag im Parlament in London. Die Notfallpläne würden aber nur bei „unhaltbarem“ Druck auf den Gesundheitsdienst NHS in England in Kraft gesetzt.

Die britische Regierung hatte im Juni fast alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. Sie kann aber nur Regeln für England erlassen, die anderen Landesteile - also Schottland, Wales und Nordirland - sind in ihrer Gesundheitspolitik unabhängig.

„Plan A“ stützt sich laut Javid auf Auffrischungsimpfungen für etwa 30 Millionen Menschen, die kommende Woche beginnen sollen. Ansonsten setzt die Regierung auf Freiwilligkeit und Selbstverantwortung. So werden die Menschen „ermutigt“, sich möglichst im Freien zu treffen, viel zu lüften, an überfüllten Orten und in geschlossenen Räumen Masken zu tragen sowie ihre Hände häufig zu waschen. Unternehmen wird geraten, Impfpässe zu kontrollieren.

„Dieser Plan zeigt, wie wir dieser Nation die bestmögliche Chance geben, mit Corona zu leben, ohne dass strenge soziale und wirtschaftliche Einschränkungen erforderlich sind“, sagte Javid. Er betonte allerdings: „Wir haben erlebt, wie schnell das Virus sich anpassen und sich verändern kann, deshalb haben wir einen Plan B mit Notfallplänen vorbereitet.“ Diese sollten aber nur in Kraft treten, wenn es wirklich nötig sei. In der Konservativen Partei von Premierminister Boris Johnson hatte sich starker Unmut gegen die Einführung von Impfpässen geregt, sodass die Pläne wieder gestrichen wurden.

Michael Rabba

Rund 1000 Corona-Infektionen unter Schülern in diesem Schuljahr

18:31
14.09.2021
Im neuen Schuljahr sind in Niedersachsen bislang rund 1000 Corona-Infektionen von Schülerinnen und Schülern gemeldet worden. Das sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover. Insgesamt gibt es demnach im Bundesland rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler. Das neue Schuljahr hat am 2. September begonnen.

Zu Beginn des Schuljahres mussten sich Schüler jeden Tag auf das Coronavirus testen, seit dieser Woche ist dies nur noch dreimal wöchentlich nötig - montags, mittwochs und freitags. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich nicht testen.

Michael Rabba

170 neue Corona-Infektionen im Land Bremen

16:04
14.09.2021
In Bremen gibt es 170 neue Corona-Infektionen und damit jetzt 31.100 insgesamt bestätigte Fälle. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der aktiven Infektionen steigt um 29 auf jetzt 1.561. Die Zahl der Genesenen steigt um 141 auf  29.041, die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbenen beibt unverändert bei 498.
Auf Bremerhaven entfallen davon 451 (+38) aktive Infektionen, 5.438 (+61) insgesamt bestätigte Fälle, 4.880 (+23)  Genesene und 107 (+0) Verstorbene. 
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt  101,3 und in Bremerhaven 178,6. 

Michael Rabba