Viele Fußgängerzonen in den Innenstädten Niedersachsens verzeichnen weiterhin weniger Kunden als vor der Corona-Pandemie. Die Frequenz sei noch immer niedriger als vor der Corona-Krise, sagte Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen auf dpa-Anfrage. Kunden kauften zielorientierter ein und bummelten weniger durch die Straßen. Corona-Einschränkungen wie die Maskenpflicht seien noch immer für viele ein Hindernis, um länger zu shoppen. Fahrradgeschäfte, Baumärkte oder Outdoorsport-Händler hätten jedoch gute Geschäfte gemacht seit Pandemie-Beginn.
In der Stadt Göttingen ist man gut durch die Lockdowns gekommen, sagte Stadtsprecher Dominik Kimyon. Bisher gebe es kein Problem mit Leerständen, erst kürzlich hätten mehrere Filialketten neue Standorte in der Stadt eröffnet. Mit der Eröffnung des Kunsthauses, einem Museum für moderne Kunst, sei ein Meilenstein bei der Innenstadtentwicklung erreicht worden. Denn: „Innenstädte müssen künftig mehr bieten als nur Shopping“, sagte Kimyon.