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Ganz Spanien ab Sonntag kein Corona-Hochrisikogebiet mehr

14:00
27.08.2021
Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Spanien und damit auch die beliebte Ferieninsel Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Damit entfallen alle Quarantänevorschriften für aus Spanien zurückkehrende Urlauber. Der Großraum Lissabon ist ab Sonntag ebenfalls kein Hochrisikogebiet mehr. Als einzige Region in Portugal bleibt aber die beliebte Urlaubsregion Algarve auf der Liste.

Spanien gilt als beliebtestes Urlaubsziel der Deutschen im Ausland. Am 11. Juli war es wegen stark steigender Infektionszahlen mitten in der Ferienzeit als Risikogebiet eingestuft worden, Ende Juli als Hochrisikogebiet. Seitdem müssen Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne, von der sie sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test befreien können. Das traf vor allem die Tourismuswirtschaft auf Mallorca.

Bereits vergangenen Sonntag wurden die Kanarischen Inseln sowie Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Jetzt verschwindet das ganze Land von der RKI-Liste.

Dänemark hebt Corona-Beschränkungen zum 10. September auf

13:13
27.08.2021
Dänemark definiert Covid-19 künftig nicht mehr als eine Pandemie, die in einem hohen Grad die Gesundheit der Bevölkerung bedroht. Gesundheitsminister Magnus Heunicke erklärte am Freitag, die Pandemie sei unter Kontrolle. „Wir haben rekordhohe Impfraten. Daher können wir zum 10. September einige der Sonderregeln, die wir im Kampf gegen Covid-19 einführen mussten, fallen lassen.“

Für die Dänen bedeutet das, dass sie keinen Corona-Pass mehr vorzeigen müssen, wenn sie Restaurants, Nachtclubs oder größere Veranstaltungen besuchen. Ein Mund-Nasen-Schutz muss schon länger nicht mehr getragen werden. In Dänemark sind 80 Prozent der Bevölkerung im Alter über zwölf Jahre vollgeimpft.

Heunicke warnte jedoch, dass die Pandemie nicht überstanden sei. „Die Regierung wird nicht zögern, schnell zu handeln, wenn die Pandemie wieder wichtige Funktionen in unserer Gesellschaft bedroht.“  

Impfzentrum in den Hamburger Messehallen schließt

11:58
27.08.2021
Nach rund acht Monaten und mehr als einer Million Corona-Impfungen schließt am Dienstag das Hamburger Impfzentrum in den Messehallen. Die Kosten für eines der größten Impfzentren Deutschlands werden sich nach Angaben der Sozialbehörde vom Freitag voraussichtlich auf 106 Millionen Euro belaufen. Das Impfzentrum war am 5. Januar in Betrieb gegangen. Seither seien gut 1,16 Millionen Impfungen verabreicht worden, davon rund 606 000 Erst- und 555 400 Zweitimpfungen. Hinzu kamen gut 119 000 Impfungen durch mobile Impfteams. Der Tag mit den meisten Impfungen war mit rund 11 000 Impfungen der 17. März.

„Das Impfzentrum war in den vergangenen Monaten einer der wichtigsten Orte unserer Stadt: In dieser Messehalle haben wir gemeinsam die Pandemie zurückgedrängt, indem allein hier mehr als eine halbe Million Hamburgerinnen und Hamburger einen Schutz gegen Covid-19 erhalten haben“, erklärte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Freitag bei einem Besuch des Impfzentrums. Künftig stehen für Corona-Impfungen zehn dezentrale Impfzentren in Krankenhäusern, mehr als 1100 Arztpraxen, betriebsmedizinische Impfangebote in Unternehmen und tägliche dezentrale Impfangebote durch mobile Teams in den Stadtteilen zur Verfügung.

Patrick Reichelt