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20210816113212

216 Corona-Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 87,4

10:41
16.08.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg ist weiter gestiegen. Sie lag nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Montag bei 87,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Sonntag hatte der Wert 85,1 betragen, vor einer Woche 63,6. Demnach kamen am Montag weitere 216 neu bestätigte Infektionen hinzu. Das waren 34 mehr als am Vortag und 44 mehr als am Montag vor einer Woche.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 77,8. Dies ist der höchste Wert aller Bundesländer vor Berlin (61,3) und Nordrhein-Westfalen (57,2).

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb laut RKI bei 1634. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 82 076 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt; etwa 77.600 Menschen gelten als genesen.

Jan-Felix Jasch

Spahn begrüßt Votum der Impfkommission zu Kinder-Impfungen

10:01
16.08.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat es als „gute Nachricht“ bezeichnet, dass sich die Ständige Impfkommission (Stiko) nun für Corona-Impfungen für alle Kinder ab zwölf Jahren ausspricht. „Eltern und Jugendliche haben damit eine klare Empfehlung, sich für die Impfung zu entscheiden“, sagte der CDU-Politiker am Montag. „Die Fakten sprechen für die Impfung, ausreichend Impfstoff für alle Altersgruppen ist da.“ Wenn gewünscht, könnte eine Impfung noch in dieser Woche stattfinden.

Das unabhängige Gremium hatte am Montag mitgeteilt, dass „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, Änderungen sind in einem Abstimmungsverfahren mit Ländern und Fachkreisen noch möglich.

Die Stiko empfahl Impfungen bei Kindern zwischen 12 und 17 Jahren bisher nur bei höherem Risiko für schwere Corona-Verläufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes - Impfungen sind laut Stiko aber schon jetzt mit ärztlicher Aufklärung und als individuelle Entscheidung von Kindern und Eltern möglich.

Jan-Felix Jasch